Jugend forscht kürte Deutschlands beste Nachwuchsforscher


Die besten Jungforscherinnen und Jungforscher wurden am 20. Mai 2007 in einer Feierstunde im Theater Neue Flora in Hamburg ausgezeichnet. Ausrichter des 42. Finales waren die Stiftung Jugend forscht e. V. und die Beiersdorf AG. Das diesjährige Bundespatenunternehmen veranstaltete das Finale anlässlich seines 125-jährigen Jubiläums auf dem Gelände von Deutschlands modernstem Hautforschungszentrum.

Unter den zahlreichen Gewinnern befand sich auch Ajescha Prozell aus Berlin. Die 15-Jährige erhielt den 1. Preis im Fachgebiet Biologie. Die Bundessiegerin wurde von der China Association for Science & Technology und des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall zum “22nd China Adolescent Science & Technology Innovation Contest” in China eingeladen.

Ajescha Prozell überzeugte mit ihrer Arbeit “Insekten spüren Gifte auf”. Sie forschte nach der “Entwicklung eines schnellen und günstigen Testsystems auf Insektizidbelastung” und fand eine Antwort auf die Frage “Wie kontaminiert sind Schulen?”.

Das kurz gefasst Forschungsergebnis besagt:
Gelbschwarzgestreifter Plagegeist mit Stachel ” darauf werden Wespen meist reduziert. Aber Wespe ist nicht gleich Wespe. Weitgehend unbekannt ist, dass zum Beispiel Schlupfwespen durchaus nützlich sein können. Aufgrund ihrer großen Empfindlichkeit gegenüber chemischen Verbindungen eignen sie sich als Testtiere für Insektizide. Mit Insektiziden verunreinigte Räume sind von außen nicht zu erkennen, chemische Untersuchungen sehr aufwändig und teuer. Besonders Schulen können sich solche Tests kaum leisten. Aus diesem Grund hat Ajescha Prozell mithilfe von drei verschiedenen Testtierarten einen einfachen Biotest entwickelt. Die getesteten Insekten reagierten bereits auf geringe Giftkonzentrationen. Mit dem umweltfreundlichen Test lässt sich die insektizide Belastung von Räumen somit schnell nachweisen.

Weitere Informationen: www.jugend-forscht.de

(Der Link wurde am 21.05.2007 getestet.)