Schulpraktikum – Entscheidungshilfe für den Beruf


Wer erwartet, dass nach erfolgreichem Schulabschluss ein Unternehmen an der Haustüre klingelt, um den Traumjob anzubieten, wird garantiert enttäuscht. Eigeninitiative ist mehr denn je gefragt. Das Problem: Etliche Schulabgänger wissen zu diesem Zeitpunkt überhaupt noch nicht, welcher Beruf sie eigentlich interessiert. Das Schulpraktikum kann hier als Entscheidungshilfe dienen und auch die Ferienzeit ist bestens geeignet, einen Beruf durch ein freiwilliges Praktikum näher kennen zu lernen.

Bei einem Praktikum finden Schüler heraus, ob ein Beruf zu ihnen passt und ob sie damit später ihr Geld verdienen wollen. Außerdem kann es nützliche Kontakte herstellen und einen Vorsprung auf dem Arbeitsmarkt sichern, denn Ausbildungsstellen werden gerne mit “erfahrenen” Praktikanten besetzt. Ein Praktikum ist also mehr als eine Pflichtveranstaltung. Es ist eine Chance, besonders, wenn sich Schüler vorab gut informieren und bei der Suche selbst aktiv werden.

Gute Zukunftsaussichten

Alles fängt damit an, sich einen Überblick über die Ausbildungsberufe zu verschaffen. Berufsberater stellen immer noch fest, dass viele Berufe nur wenig bekannt sind. Bei dem Beruf, den Schüler entdecken und wählen wollen, sind auch die Perspektiven wichtig, die das Berufsfeld bietet. Gute Zukunftsaussichten gibt es zum Beispiel im Garten- und Landschaftsbau (GaLaBau). Gerade jetzt im Frühjahr können Praktikanten hier besonders viel erleben, sehen, tun und lernen.

GaLaBau: Ein vielseitiger Beruf stellt sich vor

Im Frühjahr ist in Garten- und Landschaftsbaubetrieben Hochsaison. Es werden Gehölze und Stauden gepflanzt und Bäume geschnitten. Gärten sowie Spiel- und Fußballplätze werden auf den Sommer vorbereitet, Teiche angelegt und Wege gepflastert. Eine spannende Zeit für Schüler, die hier in den Osterferien ein Praktikum anpacken! Es gilt auszuprobieren, herauszufinden und persönliche Vorstellungen an der Realität zu messen. Wer handwerklich geschickt ist, über technisches sowie mathematisches Verständnis verfügt, sich für die Natur interessiert und körperlich belastbar ist, findet im GaLaBau vielleicht seinen Traumjob.

Mit etwas Glück verschaffen sich geeignete Praktikanten einen späteren Ausbildungsplatz. Es ist ratsam, sich persönlich bei einem Unternehmen nach der Möglichkeit eines Praktikums zu erkundigen. Aktiv teilnehmen ist angesagt, denn nur dann können Praktikanten wirklich etwas lernen. Das hilft auch dabei, die eigenen Fähigkeiten besser einzuschätzen und den passenden Beruf zu wählen. Der Blick hinter die Kulissen lohnt sich also immer.

Jugendliche, die lieber praktisch ihre Umwelt gestalten und verschönern wollen, als den ganzen Tag im Büro am Schreibtisch zu sitzen, finden im GaLaBau gute Perspektiven. Da die Bedeutung von öffentlichem und privatem Grün für die Lebensqualität der Menschen weiter wächst, ist die Arbeit der Landschaftsgärtner mehr und mehr gefragt. Es gilt, keine Zeit zu verlieren: Ein Praktikum wird da schon zum Vorsprung gegenüber Anderen, die sich bei späteren Arbeitgebern bewerben.

Mehr zum Berufsbild des Landschaftsgärtners finden Interessierte unter
https://www.landschaftsgaertner.biz/
und
https://www.galabau.de

Quelle: BGL

(Die Links wurden am 10.02.2006 getestet.)