mona-lea-Projekt der MVHS – feierliche Zeugnisübergabe an rund 90 Teilnehmerinnen aus 50 Ländern

München. – Zehn Jahres lang mona lea – ein Kürzel, das für „Münchner Orientierungs- und Qualifizierungsnetz für Arbeitssuchende – Leben und Arbeiten in München“ steht. Eine Erfolgsgeschichte, die Freude, Stolz und Zufriedenheit in die Gesichter aller Beteiligten zaubert.

Vor wenigen Tagen überreichten im Vortragssaal Einstein 28 Prof. Dr. Klaus Meisel, Managementdirektor der Münchner Volkshochschule, und Elena Faulstich vom Amt für Wohnen + Migration der Landeshauptstadt München, die Abschlusszeugnisse an Teilnehmerinnen des 10. mona-lea-Jahrgangs. Insgesamt hatten 90 Teilnehmerinnen aus 50 Ländern ihr Abschlusszeugnis erworben.

Die Qualifizierungsmaßnahme mona lea begleitet über einen Zeitraum von zwölf Monaten Migrantinnen auf dem Weg in den Münchner Arbeitsmarkt. Im Fokus stehen die Aufnahme einer Berufstätigkeit und die Organisation der damit verbundenen familiären Umstellung.

Eine umfangreiche sozialpädagogische Betreuung und Beratung unterstützt die Teilnehmerinnen bei der Berufsorientierung, beim Lernen, in Erziehungsfragen, der Kinderbetreuung und allen Fragen, die für sie im Laufe der Qualifizierung auftreten. Zudem stehen 30 Kinderbetreuungsplätze der MVHS für Kinder ab 18 Monaten zur Verfügung – eine außerordentlich beruhigende “Lernhilfe” für Mütter.

Mehr als 900 Teilnehmerinnen aus über 50 Ländern haben in den zurückliegenden zehn Jahren mona lea absolviert und eine dicke Abschlussmappe mit Sprachzeugnissen, Zertifikaten über berufliche Qualifikationen sowie Bescheinigungen über absolvierte Praktika entgegen genommen.

Drei Viertel der Teilnehmerinnen haben in der Regel am Tag der Zeugnisfeuer schon einen Arbeits- oder Ausbildungsplatz in der Tasche oder beginnen eine Weiterbildung.

Eine beispielhafte mona lea-Qualifizierung

 

mona-lea-IX-Absolventin Katy Heidarinia, Absolventin der 9. mona-lea-Maßnahme 2017. Foto ©MVHS, Peter Neusser

Da ist beispielsweise Katy Heidarinia. Sie hatte in ihrer Heimat Persien als Kunstmalerin gearbeitet. Als sie sich nach dem Abschluss von mona lea vor einem Jahr in Krankenhäusern bewarb, bekam sie gleich für mehrere Stellen Zusagen. Katy Heidarinia hat mona lea an Freundinnen weiter empfohlen. Einer konnte sie nun bereits zu deren Abschluss gratulieren, eine weitere Bekannte ist im 11. mona-lea-Jahrgang eingeschrieben, der jetzt gestartet ist.

 

Katy Heidarinia arbeitet als Stationshelferin in der Krankenpflege an einem großen Münchner Klinikum. Ihr gefällt die Arbeit, die sie vor knapp einem Jahr angetreten hat. Heidarinia sagt: „Meine Stelle habe ich dank mona-lea bekommen!“

 

mona lea ist eine Maßnahme des Münchner Beschäftigungs- und Qualifizierungsprogramms (MBQ) und wird aus Mitteln des Amtes für Wohnen und Migration beim Sozialreferat der Landeshauptstadt München sowie Eigenmitteln der Münchner Volkshochschule gefördert. Die Qualifizierungsmaßnahme ist auch Teil des Verbundprojekts Perspektive Arbeit (VPA).
(Quelle: MVHS)

Weitere Informationen:
www.mvhs.de

Titelbild: mona-lea-Zeugnisverleihung. (v.l.): Prof. Dr. Klaus Meisel (MVHS), Mandana Seirafi, Dr. Elisabetta Terrasi-Haufe (MVHS, mona lea), Tinde Talas, Yuliati Leliveld, Yaou Yang, Oxana Papadoupoulou, Rawa Ramo, Mariamu Abudulahi, Vasiliki Stavrianou, Khadija Bakhsi, Dr. Susanne Kraft (MVHS), Elena Faulstich (Amt für Wohnen + Migration), Dr. Susanne May (MVHS). Foto: ©MVHS/Peter Neusser