

München. - Der aktuelle Bericht des Weltbiodiversitätsrates macht es deutlich: Das weltweite Artensterben ist eine Folge des immensen Flächenverbrauches des Menschen. Auch der Regenwald auf Borneo schrumpft – und damit der Lebensraum der letzten Orang-Utans.
Diese großen Menschenaffen, die nur noch in den Regenwäldern auf Borneo und Sumatra vorkommen, sind bereits stark gefährdet. Wird ihr Lebensraum weiterhin zerstört, dann werden diese einzigartigen Tiere in 50 Jahren ausgestorben sein.
Klaus Rimpel besuchte Anfang 2019 den indonesischen Teil Borneos: Gemeinsam mit Wissenschaftlern beobachtete er Orang-Utans in freier Wildbahn und traf engagierte Umweltschützer, die mit Auffangstationen und Aufforstungs-Projekten für den Artenschutz kämpfen.
Er berichtet in einem Vortrag bei der Münchner Volkshochschule über die Situation der Orang-Utans, die als Beispiel dienen für die Bedrohung vieler Arten auf der Erde. Inwiefern tragen wir als Verbraucher in der westlichen Welt zu diesem Artensterben bei? Und was können wir dagegen tun?
Klaus Rimpel ist Politikchef der tz und des Münchner Merkur.
Was: Vortrag/Bildpräsentation
Wann: Mittwoch, 4. Dezember, 20 Uhr
Wo: Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 2, Einsteinstr. 28
Wer: Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
Eintritt: € 10.–(Karten erhältlich bei allen Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer J312410, Restkarten an der Abendkasse)
Infos: (089) 48006-0 oder www.mvhs.de/offene-akademie
Link: www.mvhs.de/programm/naturwissenschaft-aktuell.18440/J312410
Bildunterschriften: Orang Utan. Fotos: ©Klaus Rimpel
Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗


