München. - Die Münchner Volkshochschule (MVHS) lädt im Rahmen des MVHS-Programmschwerpunkts „Das Experiment: Deutschland und die Demokratie“ zur Veranstaltung „Parität in den Parlamenten“

Über mehr Gleichberechtigung in den Parlamenten diskutieren Prof. Dr. Silke Laskowski, Professorin für Öffentliches Recht, Universität Kassel, Prof. Dr. Monika Polzin, Professorin für Öffentliches Recht, Universität Augsburg, sowie Christine Strobl, Dritte Bürgermeisterin der Landeshauptstadt München. Simone Gundi von der Münchner Volkshochschule übernimmt die Moderation.

Im Deutschen Bundestag sitzen derzeit gut 30 % Frauen, im Parlament von Ruanda mehr als 60 %. 100 Jahre nach Einführung des Frauenwahlrechts ist die Politik in Deutschland noch großteils eine Männerdomäne. Elisabeth Selbert, die 1949 den Satz „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“ im Grundgesetz durchgesetzt hatte, nannte schon 1981 den geringen Frauenanteil im Bundestag einen „Verfassungsbruch in Permanenz“.

Wie lässt sich der Anspruch aus dem Grundgesetz endlich in der Politik umsetzen? Brandenburg hat 2019 ein Gesetz verabschiedet, das Parteien verpflichtet, gleich viele Männer und Frauen als Kandidaten aufzustellen. Vorbild dafür ist unter anderem Frankreich. Sind Parité-Gesetze der geeignete Weg, um mehr Frauen in Mandate zu bringen? Oder schränken sie die Demokratie ein?

Wie gelingt eine bessere Vertretung von Frauen in der Politik?

Was: Podiumsgespräch
Wann: Dienstag, 10. Dezember, 19 Uhr
Wo: Bildungszentrum Einstein 28, Vortragssaal 1, Einsteinstr. 28
Wer: Die Offene Akademie der Münchner Volkshochschule
Eintritt: Eintritt frei (Anmeldung erbeten bei den Anmeldestellen der Münchner Volkshochschule unter der Kursnummer J110124)
Infos: (089) 48006-0 oder www.mvhs.de/offene-akademie

(Quelle: MVHS)

Weitere Informationen:
www.mvhs.de

Bildunterschrift: Prof. Dr. Silke Laskowski. Foto: ©privat
Bildunterschrift: Prof. Dr. Monika Polzin. Foto: ©privat
Bildunterschrift: Christine Strobl. Foto: © LHM

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