München. - Vom 5. März bis 5. April 2020 finden wieder die Balkantage in München statt. Der Flüchtlings- und Migrantenverein Hilfe von Mensch zu Mensch hat die Veranstaltung dieses Jahr den Frauen der Balkanhalbinsel gewidmet.

München. - „Wo bleibt die Anerkennung für Politikerinnen, Wissenschaftlerinnen, Schriftstellerinnen und Künstlerinnen, die mit ihrem unermüdlichen Engagement, während und nach den Jugoslawienkriegen Friedensarbeit geleistet haben? Und wo der Respekt gegenüber denen, die mit ihren Kindern ihre Heimat verlassen mussten und sich oft unter schwierigsten Bedingungen ein neues Leben in der Fremde aufgebaut haben?“, fragt Sadija Klepo, Gründerin und Geschäftsführerin des Vereins Hilfe von Mensch zu Mensch (HvMzM).

Frauen werden in der Balkanregion in sämtlichen Lebensbereichen benachteiligt: Sie tragen die Hauptverantwortung für Haushalt und Kinder, sind dabei öfter von Arbeitslosigkeit betroffen, verdienen weniger und sind seltener in politischen oder wirtschaftlichen Führungspositionen zu finden. „Ihr Gestaltungsspielraum wird eingeschränkt, dabei spielen sie für die Erhaltung des Friedens eine zentrale Rolle wie auch die Resolution 1325 des UNSicherheitsrates belegt“, betont Klepo.

Im Rahmen des einmonatigen Programmes bekommen Besucherinnen und Besucher die Rolle der Balkan-Frauen aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu sehen: Ein Bild von starken Frauen, für die der Münchner Verein Respekt einfordert.

„Die Kulturen der Balkanländer gehören ... untrennbar zu München als einer Stadt, die ihre kulturelle Vielfalt als Chance und große Bereicherung begreift“, sagt Dieter Reiter, Oberbürgermeister der Stadt, der die Schirmherrschaft übernimmt.
(Quelle: Hilfe von Mensch zu Mensch)

Weitere Informationen:
www.balkantage.org

* Symbol der Balkantage: Balkanblume zeigt, dass jede Kultur mit ihrer Einzigartigkeit den Balkan bereichert. Quelle: HvMzM

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