München. - Die Instandsetzung der Stadtmauer in Augsburg wird mit 324.000 Euro aus dem Entschädigungsfonds unterstützt.

„Die Stadtmauer mit ihrer Bastion, ihren Toren und Pforten ist prägend für das Augsburger Stadtbild. Zudem hat sie einen spürbaren Einfluss auf das heutige Stadtleben: Straßen tragen in Anlehnung an die alten Befestigungen ihren Namen und Teile der Stadtmauer wurden in jüngere Gebäude integriert. Ich freue mich daher sehr, dass wir sie mit Mitteln aus dem Entschädigungsfonds sanieren können!“, so Kunstminister Bernd Sibler.

Die Befestigung der Stadt Augsburg ist in mehreren Schritten entstanden und über die Jahrhunderte mehrfach erneuert und instandgesetzt worden. Kern der mittelalterlichen Anlage ist ein erster gemauerter Ring um die Domstadt aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Bis Mitte des 14. Jahrhunderts wurde Augsburg sukzessive um weitere Stadtgebiete erweitert.

Weite Teile der Stadtbefestigung sind mittlerweile witterungsbedingt beschädigt. In einem ersten Bauabschnitt wird die Stadtmauer östlich des Fischertors statisch instandgesetzt. Zudem werden die Mauerkronen überarbeitet.

Eigentümerin ist die Stadt Augsburg.
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst)

Weitere Informationen:
www.stmwk.bayern.de

  • Sanierungsarbeiten an der Stadtmauer unweit vom Augsburger Fischertor. Archivfoto: © Brigitte Karch
  • Stadtmauer nahe dem Augsburger Fischertor. Archivfoto: © Brigitte Karch

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