









Hamburg. - Und nun gibt es sie auch in einem Sammelband - die Comicstrips von Lisa Frühbeis! Sie beschreibt nicht ohne Selbstironie das ganz normale Frauenleben, karikiert, überspitzt und zeichnet treffsicher den feministischen Alltag im Kampf um Geschlechterungerechtigkeit. Mit ihrer Kolumne „My 100 Days of Strangelife“ schuf sie sich im Internet und im Berliner Tagesspiegel eine große Fan-Gemeinde. Im vorliegenden Buch wurden diese Frühbeis-Comics ergänzt oder neue Bildgeschichten hinzugefügt.
Mit scheinbar sanftem Protest legt sie herkömmliche Denkweisen bloß, doch eben nur scheinbar, denn unangepasst, frech und tabu-brechend kommen ihre Bildgeschichten daher. Schmunzeln und Lächeln über die Themen allein reichen ihr nicht, ihre Comics sollen auch zu gesellschaftlichen Veränderungen führen. Comics als Waffe pro Feminismus!
Ihre persönliche, künstlerische Handschrift beschreibt die Comic Künstlerin mit: „Bei meinem Stil steht im Vordergrund, eine Situation durch Übertreibung witzig oder verständlich zu machen. Wenn ich sie brauche, kann es die abstrusesten Details geben. Aber ich bin auch ein ungeduldiger Mensch, und mein Stil muss sich da anpassen. Also ist er wohl irgendwas zwischen krakelig und detailverliebt.“
Über Lisa Frühbeis
Die gebürtige Münchnerin (1987) studierte an der Hochschule Augsburg mit Masterabschluss. Sie ist vielfach ausgezeichnete Comic-Autorin. Ihre Arbeiten wurden in zahlreichen Ausstellungen präsentiert, so auch im Literaturhaus München, der Brooklyn Art Library in New York, dem Andersen Festival in Sestre Levante in Italien, und dem Vasseau Moebius in Angoulême.
Sie gewann 2016 einen Joseph Binder Merit Award und einen Merit Award bei der 3x3 Illustration Show in New York. 2019 wurde sie vom Bayerischen Kultusministerium mit einem Aufenthaltsstipendium im Rahmen des Austauschprogramms Bayern-Québec geehrt. Sie engagierte sich mehrere Jahre im Berufsverband der Illustratoren IO. Lisa Frühbeis unterrichtet seit 2019 Illustration an der Hochschule Würzburg und ist als Graphic Recorderin und Kreativcoach tätig. Sie lebt in Augsburg.
Lisa Frühbeis: „Busengewunder“ - Meine feministischen Kolumnen; mit einem Vorwort von Véronique Sina, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medienkultur und Theater der Universität zu Köln; 128 Seiten, Format 20,50 x 20,50 cm, 15 €, ISBN 978-3-551-79356-0, erschien 26.05.2020, Carlsen Verlag GmbH, Hamburg.
Weitere Informationen:
www.carlsencomics.de
www.carlsen.de
www.lisafruehbeis.de
* Cover Lisa Frühbeis: „Busengewunder“ - Meine feministischen Kolumnen
* Illustration „Busengewunder“ von Lisa Frühbeis (c) Carlsen Verlag Hamburg 2020
* Busengewunder: Comicstrip "Über Oberflächen" (S.14 ff.) von Lisa Frühbeis (c) Carlsen Verlag Hamburg 2020
* Busengewunder: Comicstrip "Consensual Blues" (S.74 ff)
von Lisa Frühbeis (c) Carlsen Verlag Hamburg 2020
* Signierkarte
* Lisa Frühbeis. Foto: © Alain François
Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗


