


Hamburg. - Die Klimaforschung sagt es deutlich: Um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern, muss die Erderwärmung auf 1,5 Grad begrenzt werden. Bei der aktuellen CO2-Ausstoßrate ist das globale CO2-Budget hierfür in 7 Jahren aufgebraucht.
Es ist höchste Zeit, die Anstrengungen für mehr Klimaschutz zu erhöhen. Tchibo unterstützt deshalb die Forderungen gegenüber der Bundesregierung, das post-Covid 19-Wirtschaftsaufbauprogramm klimafreundlich auszurichten.
Zudem hat Tchibo sein langjähriges Klimaschutzprogramm überarbeitet und ein neues Ziel gesetzt: Das Hamburger Unternehmen will seinen CO2-Fußabdruck bis 2030 im Vergleich zu 2018 um mehr als die Hälfte reduzieren. Es leistet damit seinen Anteil, die Klimaerwärmung um 1,5 Grad zu begrenzen. Dieses folgt den strengen Vorgaben der Science Based Targets Initiative von CDP, UN Global Compact, World Resources Institute und dem WWF, zu denen sich Tchibo im Mai schriftlich verpflichtet hat.
Das umfangreiche Maßnahmenpaket sieht vor, den Energieverbrauch an den eigenen Standorten weiter zu senken, die Nutzung erneuerbarer Energien zu intensivieren und Emissionen in den globalen Lieferketten gezielt zu reduzieren.
Neue Röster für Kaffee-Rösterei
Konkret werden alle Auslandsstandorte auf Ökostrom umgestellt – in Deutschland ist dies bereits seit 2008 der Fall. Mit einer 20-Millionen-Euro-Investition werden bis 2022 zudem vier hocheffiziente Röster in Hamburg in Betrieb genommen. Die Röstereien sind in der Klimabilanz 2018 für rund 60 % der von Tchibo verursachten CO2-Emissionen verantwortlich. Geplant ist zudem, den Fuhrpark auf Elektromobilität umzustellen.
Auch bei seinen Lieferanten strebt Tchibo Emissionsreduzierungen an. Erreicht werden soll das ehrgeizige Ziel, indem der Sortimentsanteil und dadurch der Bezug von nachhaltigen Rohstoffe gesteigert wird: Durch recycelte Kunststoffe, Biobaumwolle und nachhaltigen Kaffee.
Auch in den Non Food Fabriken soll der Einsatz erneuerbarer Energien gefördert und die Produktion effizienter werden. Im Rahmen der UN Fashion Industry
Charta for Climate Action, der das Unternehmen jüngst beigetreten ist, will Tchibo gemeinsam mit 100 Textilunternehmen erreichen, dass die Textilwirtschaft bis 2050 klimaneutral arbeitet.
Viel erreicht
Klimaschutz ist nicht neu für Tchibo. Bereits seit 2006 engagiert sich das Unternehmen mit Erfolg: Bis 2012 wurden die transportbedingten Emissionen um über 30 % reduziert. Dafür wurde Tchibo 2013 mit dem Nachhaltigkeitspreis Logistik und 2019 mit dem Lean & Green 1st Star für weitere
CO2-Reduktion ausgezeichnet. Im Rahmen der Initiative coffee & climate unterstützt Tchibo seit 2010 Kaffee-Farmer bei der Anpassung an den Klimawandel. Ca. 30% der Tchibo Kaffees stammen aus Zertifizierungen, die den nachhaltigeren Anbau fördern; die übrigen Kaffees werden in den
nächsten 5 Jahren mit Biodiversitäts- und Klimaschutzprogrammen integriert.
Mit einem Anteil von 86 % gehört Tchibo zu den größten Anbietern von Bio-Baumwollprodukten weltweit. Auch hier will das Hamburger Unternehmen sein seit 2007 aufgesetztes Klimaschutzprogramm mit vielen klimafreundlichen Projekten auf den Weg bringen. „Um unseren Kunden einen nachhaltigeren Konsum zu ermöglichen und dazu beitragen, das Klima und endliche Ressourcen zu schonen“, so Nanda Bergstein, Director Corporate Responsibility bei Tchibo.
(Quelle: Tchibo)
Weitere Informationen:
www.tchibo.de
- Der neue energiesparende Tchibo-Kaffeeröster. Foto: © Tchibo
- Die sehr klimafreundlich umgebaute Tchibo Filiale (u.a. LED-Lichtkonzept) am Hamburger Rathausmarkt, die u.a. über ein LED-Lichtkonzept verfügt. Fotos (1+2): © Tchibo
Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗


