Jetzt als Online-Veranstaltung:
„Verschwörungstheorien“ – ein gesellschaftliches Problem?

Augsburg. - Sogenannte „Verschwörungstheorien“ sind in den letzten Monaten zu einem Schlagwort in den Medien geworden.

Viele, die gegen die Corona-Maßnahmen auf die Straße gehen, begründen ihren Protest mit oftmals abenteuerlich klingenden Erklärungen. Sie behaupten zum Beispiel, dass eine kleine Gruppe von mächtigen Leuten aus dem Hintergrund, auf illegitime Weise und mit schlechter Absicht das Pandemiegeschehen und den Umgang damit steuert.

Der Ausbruch der Krise wird u.a. Bill Gates, dem Ausbau des 5G-Netzes oder einem gescheiterten wissenschaftlichen Experiment in Wuhan angelastet. Im Zentrum der Anschuldigungen steht die Frage: Wem nützt die Krise?

Die Zustimmung oder Ablehnung von verschwörerischen oder nicht belegbaren Erklärungsversuchen für die Krise, die unterschiedliche Auslegung der Fakten und der Umgang mit den staatlich verordneten Maßnahmen verursachen nicht nur einen tiefen Riss durch die Gesellschaft, sondern sogar durch Familien und Freundeskreise. Wie kann das sein? Wie damit umgehen?

Die partizipative Rede-Reihe DenkRaum bietet die Möglichkeit, auf aktuelle gesellschaftliche Themen einzugehen und im Austausch mit Expert*innen den Blick zu weiten. Um das Thema „Verschwörungstheorien“ näher unter die Lupe zu nehmen, wird deshalb am 3. November Dr. Claus Oberhauser von der Universität Innsbruck und der Pädagogischen Hochschule Tirol online erläutern, was Verschwörungstheorien sind, warum sie besser als „Verschwörungserzählungen“ bezeichnet werden sollten, was sie mit „Fake News“ zu tun haben und ob sie gefährlich sind.

Er zeigt, dass sie in krisenhaften Zeiten vermehrt auftreten und sich über die sogenannten „Sozialen Medien“ leicht verteilen lassen. Der Historiker und Experte für „Verschwörungstheorien“ wird zudem erklären, wie man diese erkennen und auf sie reagieren kann. Dr. Barbara Staudinger, Direktorin des Jüdischen Museums Augsburg Schwaben, moderiert den Abend.

Veranstalter: Friedensbüro der Stadt Augsburg in Kooperation mit Volkshochschule, Evangelisches Forum Annahof und Jüdisches Museum Augsburg

Die Veranstaltung findet kostenlos online über Zoom statt am 3. November 2020 um 19.00 Uhr.

Bereits erworbene Tickets werden erstattet.
Für die Online-Veranstaltung ist keine Anmeldung notwendig.
Sie erreichen die Veranstaltung über folgenden Link:
https://us02web.zoom.us/j/86385656362?pwd=OTViSDByYTJPSXZmRjQ0ZnBvbXNIUT09
(Quelle: Friedensbüro der Stadt Augsburg)

Weitere Informationen:
www.friedensstadt-augsburg.de

* DenkRaum Fake News: © Foto Pexels/Joshua Miranda

Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗