








Stuttgart. - Das Haus der Geschichte Baden-Württemberg lässt Stuttgart zum Schauplatz einer außergewöhnlichen Sonderausstellung werden und präsentiert unter dem Titel „Gier. Was uns bewegt.“ den ersten Teil seiner Ausstellungstrilogie „Gier.Hass.Liebe“.
Wegen der coronabedingten Schließung der Museen konnte die Ausstellung "Gier. Was uns bewegt" im Haus der Geschichte Baden-Württemberg (HDG) nicht wie geplant am 6. Dezember 2020 eröffnet werden. Ein digitales Angebot wird auf der Website sowie auf Facebook, Instagram und Twitter präsentiert.
Mehr digitale Gier: Die Ausstellung "Gier. Was uns bewegt" im Haus der Geschichte ist seit Anfang Dezember fertiggestellt. Bis die Museen wieder Besucher*innen empfangen dürfen und die Ausstellung endlich eröffnet werden kann, erwartet Sie ein erweitertes "Gier"-Angebot auf den digitalen Kanälen des HDG - mit Geschichten aus der Ausstellung, Talks und Interviews, Videos von künstlerischen Darbietungen des eMotions-Projekts und aus dem Begleitprogramm.
Die Ausstellung ist der erste Teil einer zweijährigen Trilogie zu den Gefühlen Gier, Hass und Liebe.
Die Schlüssel-Emotionen Gier, Hass und Liebe treiben Menschen an. Sie bringen zusammen und trennen, entwickeln Gesellschaften weiter und ruinieren sie – früher und heute. Die Ausstellungsgestaltung der Architektinnen von „büroberlin“ lässt ein „Dickicht der Gefühle“ mit eindrucksvollen Originalobjekten und spektakulären Fallgeschichten entstehen.
„Gefühle haben eine Geschichte und machen Geschichte“, sagt die Direktorin des Hauses der Geschichte, Prof. Dr. Paula Lutum-Lenger über die Ausstellung. „Gier, Hass und Liebe sind wesentliche Antriebskräfte des menschlichen Handelns und Schlüssel-Emotionen. Gerade im heutigen politischen und gesellschaftlichen Leben zeigt sich, wie wichtig Emotionen im Unterschied zu vernunftgestützten Argumenten sind.“
„Wir führen die Besucherinnen und Besucher in ein Dickicht der Emotionen“, beschreibt Ausstellungsleiter Dr. Rainer Schimpf die Gier-Schau: gestalterisch – mit 1,8 Kilometer Goldbändern – ebenso wie inhaltlich. „Menschen können nach vielem gierig sein: nach Geld, Erfolg, Macht, Wissen oder Anerkennung.
Eines der berühmten Hitler-Tagebücher „Der Fall Heß“ ist in der Ausstellung ebenso zu sehen, wie ein goldenes Brustimplantat, eine riesige Sneakers-Sammlung und viele weitere Geschichten über die Gier nach Erfolg, Anerkennung oder schnellem Geld.
Auf 500 qm Ausstellungsfläche werden 308 Exponate präsentiert. Leihgeber sind das Übersee-Museum Bremen und das Haus der Geschichte der Bundesrepublik in Bonn mit 33 Exponaten. Unter der Ausstellungsleitung von Dr. Rainer Schimpf kuratierten die Ausstellung Dr. Sebastian Dörfler, Dr. Christopher Dowe, Dr. Franziska Dunkel, Natalia Kot sowie Rainer Linder.
Geplante Laufzeit ist: Februar 2021 – 30.05.2021
Die Ausstellung "Gier" startet, sobald die Museen wieder geöffnet werden. Die Ticketgutscheine können auch zu den weiteren Ausstellungen der Emotionen-Trilogie eingelöst werden: "Hass": 23.7.21 - 30.1.22 und "Liebe": 7.4.22 - 21.1.23
(Quelle: (hdgbw)
Weitere Informationen:
www.gierhassliebe.de
www.facebook.com/hausdergeschichte.bw
www.instagram.com/hdgbw
twitter.com/hdgbw
Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗


