München. - Die Bayern lieben Bienen und sie engagieren sich für diese wichtigen Insekten. Das zeigt sich etwa an der Anzahl der Imkerinnen und Imker im Freistaat. Sie ist vergangenen Jahr auf rund 41.000 angestiegen.

Vor zehn Jahren hielten lediglich 29.000 Menschen Bienen. Auch die Zahl der gehaltenen Bienenvölker ist auf über 258.000 angewachsen, das sind rund 55.000 mehr als 2010.

„Die Imkerei ist ein richtiger Trend geworden, das freut mich sehr. Denn wer sich um diese fleißigen Bestäuber kümmert, fördert die Biodiversität und tut etwas für die lebenswichtige Befruchtung der Kultur- und Wildpflanzen.

Der Honig und das Wachs sind eigentlich nur süße, wohlriechende und praktische Dreingaben zum großen Wert der Bestäubung“, sagt Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Imkerinnen und Imker finden in Bayern eine hervorragende Infrastruktur aus flächendeckender Beratung, unabhängiger Forschung und vielfältiger Förderung vor. Die Imkervereine werden unterstützt bei der Wissensvermittlung, bei der Gewinnung von Jungimkern und bei der Bienengesundheit.

Wer Bienen hält, bekommt Zuschüsse beim Gerätekauf, bei der Honig- und Wachsanalyse und bei den Zertifizierungskosten als Öko-Imkerei.
(Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten)

Weitere Informationen:
www.stmelf.bayern.de/bienen

* Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (l.) mit Imkerin Elisabeth Sommersgutter an den Bienenstöcken ihres Ministeriums. Bild: © Judith Schmidhuber/StMELF

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