

Maulbronn. - Auch in Corona-Zeiten: Im Klosterhof verbreitet der Brunnen österliches Flair. Wie jedes Jahr haben die Landfrauen Maulbronn-Zaisersweiher den Brunnen mit Unterstützung der Stadt geschmückt. Girlanden und bunte Eier sorgen für frühlingshafte Stimmung, die Spaziergänger und Besucherinnen und Besucher des Klosters genießen können.
Im Hof von Kloster Maulbronn wird seit vielen Jahren der Brunnen geschmückt: Die Landfrauen Maulbronn-Zaisersweiher binden dafür Girlanden aus Buchsbaum und Eiern. „Den historischen Brunnen an Ostern zu schmücken, hat bei uns Tradition“, erzählt Petra Mohr, stellvertretende Leiterin der Klosterverwaltung, „und in Corona-Zeiten ist es auch ein kleines Stück Normalität.“
Das österliche Ausschmücken ist eine junge Tradition: Zu Beginn des 20. Jahrhunderts soll in Aufseß bei Nürnberg zum ersten Mal ein Brunnen mit Eiern geschmückt worden sein. Später wurde die Fränkische Schweiz mit ihren rund 200 Osterbrunnen weithin bekannt. Seit den 1980er-Jahren wurde die österliche Tradition zunehmend beliebt – inzwischen ist sie in vielen Teilen Deutschlands verbreitet.
(Quelle: Kloster Maulbronn) | www.kloster-maulbronn.de | www.schloesser-und-gaerten.de
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