Cover: Silke Böschen: „Träume von Freiheit – Ferner Horizont“
Cover: Silke Böschen: „Träume von Freiheit – Ferner Horizont“
Silke Böschen. Foto: © Mirjam Knickriem
Silke Böschen. Foto: © Mirjam Knickriem

Messkirch. - Nach „Träume von Freiheit – Flammen am Meer“ setzt Silke Böschen mit „Träume von Freiheit – Ferner Horizont“ ihre Trilogie um Frauenschicksale aus dem 19. Jahrhundert fort. Zugleich lässt sie ein vergessenes Kapitel der deutsch-amerikanischen Geschichte aufleben.

Im Fokus des zweiten Teils steht die wahre Geschichte um Florence de Meli, die gegen alle Widerstände in den 1880er Jahren einen Scheidungsprozess anstrebt.

Zum Inhalt: Florence de Meli, die aus finanziell einfachen Verhältnissen stammt, ist die schöne, lebensfrohe Gattin von Henri de Meli und Mutter zweier Kinder. Sie ist gesellig, kontaktfreudig und auch in Künstlerkreisen der Amerikanischen Kolonie in Dresden sehr beliebt. Zum Verdruss ihres charakterschwachen und eifersüchtigen Mannes, der vom riesigen Vermögen seiner alles beherrschenden Mutter Antoinette de Meli lebt.

Henri und seine Mutter lassen Florence für verrückt erklären. Beiden gelingt es mit Hilfe des Hausarztes, Florence zunächst in die Heilanstalt „Pirna Sonnenstein“, nahe Dresden, und später in die „Wasserheilanstalt Kreischa“ im Lockwitztal abzuschieben.

Doch Florence hat einflussreiche amerikanische Freundinnen, die ihr die Flucht über Paris nach Amerika zu ihren Verwandten ermöglichen.

Von dort aus versucht Florence, gegen alle Widerstände in den 1880er Jahren einen Scheidungsprozess anzustreben und das Sorgerecht für ihre heißgeliebten Kinder zu erwirken. Ein zermürbender Kampf beginnt.

Die Autorin schildert spannungsgeladen das Leben einer Frau, die als mutige, durchhaltungswillige Wegbereiterin für die Gleichberechtigung der Frau gelten kann.

Im Anhang gibt die Autorin ausführliche Anmerkungen über die historischen Personen dieser Romanbiografie und schildert auch die heutzutage kaum mehr bekannte Amerikanische Kolonie in Dresden.
bk.

Die Autorin:
In Bremerhaven geboren, arbeitete Silke Böschen nach Zeitungsvolontariat und Journalistik-Studium viele Jahre als Fernsehmoderatorin in der ARD, so für die „ARD-Sportschau“ – als zweite Frau überhaupt – und für das ARD Politik-Magazin „Kontraste“. Sie lebt mit ihrer Familie in Hamburg.

„Träume von Freiheit – Ferner Horizont“ ist nach dem erfolgreichen Debüt „Träume von Freiheit – Flammen am Meer“ ihr zweiter Roman. Bei ihren aufwendigen Recherchen entdeckt Silke Böschen in Archiven und alten Zeitungen längst vergessene Geschichten aus dem 19. Jahrhundert. In ihrem neuen Roman lässt sie ein schillerndes Kapitel deutsch-amerikanischer Geschichte wieder lebendig werden.

Silke Böschen: „Träume von Freiheit – Ferner Horizont“, Klappenbroschur Premium, 510 Seiten, 13,5 x 21 cm, 16 €, ISBN 978-3-8392-2863-0, erschienen am 7.4.2021, Gmeiner Verlag, Messkirch.

Weitere Informationen:
www.gmeiner-verlag.de

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