
München. - Spätestens seit Elon Musks Konzern Tesla die Kryptowährung Bitcoin als Zahlungsmittel akzeptiert, sind digitale Währungen auch in der realen Welt angekommen.
Doch das heißt noch lange nicht, dass sie sich auch für den Privatanleger eignen: „Kryptowährungen sind keine offiziellen Zahlungsmittel und durch keinerlei Garantien hinterlegt. Gerade deshalb unterliegen sie extremen Kursschwankungen“, so Markus Latta, Fachteamleiter für Finanzdienstleistungen beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB). Anleger laufen Gefahr, dubiosen Internet-Angeboten zum Opfer zu fallen, hier gilt es vorsichtig zu sein.
Digitale Währungen kamen nach der Lehmann-Brothers-Pleite im Jahr 2008 auf. Sie basieren allesamt auf einer, nach heutigem Stand, fälschungssicheren Verschlüsselungstechnologie, die Transaktionen in komplizierte Rechnungen einbettet, um damit nachträgliche Manipulationen auszuschließen. „Die extreme Kursentwicklung von vermeintlichen Währungen, wie Bitcoin, sorgt natürlich für wachsendes Interesse. Das bringt aber auch Betrüger und dubiose Geschäftemacher auf den Plan“, so Latta.
Mittlerweile häufen sich auf verschiedenen Onlineplattformen die Angebote mit teuren und hochriskanten Hebelprodukten. Zudem berichten Verbraucher*innen über vermehrte Werbemails zu entsprechenden Anlagen. „Bei Kryptowährungen ist doppelte Vorsicht geboten: Zum einen handelt es sich schon bei einer direkten Anlage um hochspekulatives Geschäft, zum anderen kann man bei unseriösen Angeboten auch ganz schnell den Totalverlust beklagen. „Finger weg, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind“, rät der Finanzexperte.
Weiterführende Informationen zu diesem Thema finden Sie auf dem VSB-Tipp:
https://www.verbraucherservice-bayern.de/themen/finanzen/sind-kryptowaehrungen-eine-alternative-zur-geldanlage
(Quelle: VSB)
Kommentar: Gar manch einer denkt beim Thema „Kryptowährungen“ an Ivan Rebroffs Ohrwurm „Wenn ich einmal reich wär … Na, was wäre denn so schreckliches dabei, wenn ich auch ein klitzekleines Vermögen hätte, hä?“.
Natürlich wäre das schön, aber mann/frau können dabei so deftig auf die Nase fallen! Also Vorsicht!
bk.
Weitere Informationen:
verbraucherservice-bayern.de
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Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗


