Porträtbrosche Henriette Rotz 1834. Foto: Winfried Reinhardt
Porträtbrosche Henriette Rotz 1834. Foto: Winfried Reinhardt
Armband Berlin-Gleiwitz. Foto: Winfried Reinhardt
Armband Berlin-Gleiwitz. Foto: Winfried Reinhardt
Uhrenkette, Anstecknadel und Plakete im Etui. Berliner Eisen WKI. Foto: Winfried Reinhardt
Uhrenkette, Anstecknadel und Plakete im Etui. Berliner Eisen WKI. Foto: Winfried Reinhardt

Pforzheim. - Noch bis zum 6. Februar 2022 zeigt das Schmuckmuseum Pforzheim die Ausstellung „Zart wie Eisen – Schmuck aus einer Privatsammlung“.

In der Zeit vom Ende des 18. bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts war mit dem sogenannten Eisenschmuck eine besondere Art von Preziosen beliebt: kunstvoll und filigran wie Spitze, jedoch aus Eisen gegossen.

Anfangs handelte es sich bei Eisenschmuck in erster Linie um Trauerschmuck, und preußische Frauen trugen nach dem Tod ihrer Königin oft Luisenanhänger oder -broschen. Während der Befreiungskriege wurde das Tragen von Eisenschmuck immer mehr zu einer politischen Aussage oder patriotischen Mode, und er wurde »für die Rettung des Vaterlands« angelegt.

Derlei Preziosen gehören zum Feinsten, was je aus Eisen gefertigt wurde, und die Entwürfe stammten teils vom damaligen Hofbaumeister Karl Friedrich Schinkel.

Die rund 200 Exponate der Ausstellung stammen aus der Sammlung Klaus-Peter und Judith Thomé.

Die nächste Führung durch die Ausstellung findet statt am: Sonntag, 29.08.2021, Beginn: 15:00 - Ende: 16:00.
(Quelle: Schmuckmuseum Pforzheim)

Weitere Informationen:
www.schmuckmuseum.de

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