Barbara Niggl Radloff: Lale Andersen, München 1962. Bild: ©Münchner Stadtmuseum
Barbara Niggl Radloff: Lale Andersen, München 1962. Bild: ©Münchner Stadtmuseum
Barbara Niggl Radloff: Erich Kästner, Herzogpark 1962. Bild: ©Münchner Stadtmuseum
Barbara Niggl Radloff: Erich Kästner, Herzogpark 1962. Bild: ©Münchner Stadtmuseum

Vertrauliche Distanz. Fotografien von Barbara Niggl Radloff 1958–2004
Große Retrospektive im Münchner Stadtmuseum vom 19. November bis 20. März 2022

München. - Nach einer Jugend zwischen den Trümmern fand die Künstlerin Barbara Niggl Radloff (1936–2010) in der Fotografie ihr Medium, um Menschen und Geschehen im München der Nachkriegszeit festzuhalten.

Barbara Niggl Radloffs frühe Karriere als Bildjournalistin und ihre intensive Auseinandersetzung mit dem Künstlerporträt haben zu einem beeindruckenden Œuvre geführt. Der Nachlass der Fotografin gelangte 2018 als Schenkung der Familie Radloff in die Sammlung Fotografie des Münchner Stadtmuseums. Obwohl ihr Werk in der deutschen Fotografie nach 1945 eine besondere Stellung einnimmt, ist es bis heute weitgehend unbekannt geblieben.

Im Rahmen einer großen Retrospektive (19.11.2021-20.03.2022) präsentiert das Münchner Stadtmuseum dieses Werk nun erstmals der Öffentlichkeit.

Direktorin Frauke von der Haar: "Wir freuen uns, mit dieser ersten umfassenden Retrospektive zum Werk von Barbara Niggl Radloff eine zentrale Akteurin des Bildjournalismus um 1960 sowie eine herausragende Porträtfotografin in den Fokus zu rücken. Niggl Radloff begeistert mit frühen Fotografien, in denen sie das München der Nachkriegszeit und die Aufbruchstimmung der 1960er Jahre spürbar macht."

Die Ausstellung ist am 18. November 2021, ab 18.30 Uhr im Rahmen einer Sonderöffnung bis 21 Uhr für den individuellen Besuch exklusiv geöffnet. Die Gästebegrüßung erfolgt mit digitalen Videobotschaften.

Auf persönlichen Austausch freuen sich an diesem Abend Direktorin des Münchner Stadtmuseums Dr. Frauke von der Haar, Dr. Ulrich Pohlmann sowie den Kuratoren der Ausstellung Dr. Ulrich Pohlmann und Maximilian Westphal.
(Quelle: Münchner Stadtmuseum)

Weitere Informationen:
www.muenchner-stadtmuseum.de

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Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗