(v.l.): Dr. Daniel Neumann, Kurator der Ausstellung | Dr. Konrad Deufel, RHH-Stiftung | Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover | Dennis von Wildenrath, Pressesprecher. Foto: ©Brigitte Karch
(v.l.): Dr. Daniel Neumann, Kurator der Ausstellung | Dr. Konrad Deufel, RHH-Stiftung | Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover | Dennis von Wildenrath, Pressesprecher. Foto: ©Brigitte Karch
Büste Augusto Castellani (1829-1914). Foto: ©Brigitte Karch
Büste Augusto Castellani (1829-1914). Foto: ©Brigitte Karch
Anhänger in Form des Kopfes vom Flussgott »Acheloos«, Nachbildung, Gold, Mitte des 19. Jahrhunderts. Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. © Villa Giulia Etruscan National Museum, Rome
Anhänger in Form des Kopfes vom Flussgott »Acheloos«, Nachbildung, Gold, Mitte des 19. Jahrhunderts. Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. © Villa Giulia Etruscan National Museum, Rome
Halskette mit Anhängern, Gold und Glasperle, 7. Jahrhundert v. Chr., gefunden in Cerveteri.
Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. © ETRU Museo Nazionale Etrusco, Collezione Castellani
Halskette mit Anhängern, Gold und Glasperle, 7. Jahrhundert v. Chr., gefunden in Cerveteri. Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. © ETRU Museo Nazionale Etrusco, Collezione Castellani
Fibel mit Mischwesen, Gold, 6. Jahrhundert v. Chr., gefunden in Vulci. Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. ©ETRU Museo Nazionale Etrusco, Collezione Castellani
Fibel mit Mischwesen, Gold, 6. Jahrhundert v. Chr., gefunden in Vulci. Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. ©ETRU Museo Nazionale Etrusco, Collezione Castellani
Hydria (Wasserkrug), Keramik, 6. Jahrhundert v. Chr. Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. ©ETRU Museo Nazionale Etrusco, Collezione Castellani
Hydria (Wasserkrug), Keramik, 6. Jahrhundert v. Chr. Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. ©ETRU Museo Nazionale Etrusco, Collezione Castellani
Brosche mit Mikromosaik, Gold und Glasplättchen, Mitte des 19. Jahrhunderts. Fotograf: Stefano  Dal Pozzolo. © ETRU Museo Nazionale Etrusco, Collezione Castellani
Brosche mit Mikromosaik, Gold und Glasplättchen, Mitte des 19. Jahrhunderts. Fotograf: Stefano Dal Pozzolo. © ETRU Museo Nazionale Etrusco, Collezione Castellani
Rippenziste, Bronze und Eisen, Leese, Lkr. Nienburg/Weser, 5.–4. Jahrhundert v. Chr. © Landesmuseum Hannover
Rippenziste, Bronze und Eisen, Leese, Lkr. Nienburg/Weser, 5.–4. Jahrhundert v. Chr. © Landesmuseum Hannover

Hannover. - Mit gründer roms ist es dem Landesmuseum Hannover WeltenMuseum einmal mehr gelungen, eine bedeutende Ausstellung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Rund 100 Leihgaben des Goldschmieds und begeisterten Antikensammlers Augusto Castellani werden hier erstmals in Deutschland gezeigt. Zudem fügte das LMH Exponate aus eigenem Bestand sowie durch weitere Leihgaben hinzu.

Das gemeinsame Vorgehen ermöglicht einen aufschlussreichen Einblick in die Welt der Eisenzeit Italiens. Gleichwohl erfährt das Publikum die Sammlungspraxis des 19. Jahrhunderts. Damals bildete die Antike in ganz Europa einen wichtigen Bezugspunkt für Gesellschaft, Politik und Wissenschaft.

„Mit der Kultur der Etrusker reisen wir weiter zurück in die Vergangenheit, wollen aber auch auf die Aktualität von Archäologie für nationale Bewegungen hinweisen«, so Dr. Katja Lembke, Direktorin des Landesmuseums Hannover.

Die Ausstellung ist in fünf Abschnitte unterteilt: 1. In »Gründer Roms« | 2. »Etrusker und Griechen« | 3. »Gräber als Spiegel des Lebens?« | 4. »Die Etrusker und der Norden« | 5. »Von der Privatsammlung zur modernen Wissenschaft«.

Die Familie Castellelani war vor allem wegen ihrer herausragenden Goldschmiedetätigkeit berühmt. Augusto Castellani (1829-1914) baute eine große private Sammlung auf, aber nicht nur das, sondern er verwendete Funde aus den Friedhöfen der Etrusker für seine eigenen Kreationen. Später vermachte er seine Antiken dem italienischen Staat.

»Die Etrusker … nahmen selbst vielfältige Einflüsse aus dem Mittelmeerraum auf und wurden dann selbst zu Impulsgebern auf der Italischen Halbinsel und weit darüber hinaus«, so Dr. Daniel Neumann, Kurator der Ausstellung.

»Die RHH-Stiftung macht diese Ausstellung besonders gerne möglich, weil sie … zur Spurensuche im europäischen Raum beitragen wird«, so Dr. Konrad Deufel, RHH-Stiftung.

Exponate in der Ausstellung
Objekte gesamt: 119 | Leihgaben: 92 vom Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia (ETRU) | Jeweils eine Leihgabe aus dem Stadtmuseum Alfeld, der Georg-August-Universität Göttingen, der Landeshauptstadt Hannover und der Eberhard Karls Universität Tübingen.

Der Begleitband zur Ausstellung kann im Museumsshop für 15 € erworben werden. | Zudem bietet das LMH ein umfangreiches Begleitprogramm.
(Quelle: Landesmuseum Hannover | @landesmuseum_hannover)

Weitere Infos:
www.landesmuseum-hannover.de

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