




Tübingen. - Mit einem filigran gestalteten Sonderpostwertzeichen ehrt das Bundesfinanzministerium den 125. Geburtstag (6.6.2024) der Scherenschnittkünstlerin und Filmpionierin Lotte Reiniger.
Offiziell vorgestellt wurde dieses kleine Kunstwerk im Rahmen von Feierlichkeiten zu Ehren und Gedenken an die Künstlerin im Stadtmuseum Tübingen.
Lotte Reiniger (geb. Berlin 1899 – gest. Dettenhausen 1981) schuf ihren Kurzfilm 1919 und stellte 1926 noch vor Walt Disney den ersten abendfüllenden Animationsfilm der Weltgeschichte „Die Abenteuer des Prinzen Achmed“ fertig.
Insgesamt schuf sie über 60 Filme. Neben Musik und Oper fanden Themen wie Mythologie und Märchen Eingang in ihre Werke, die sie mit Schattentheater auch auf die Bühne brachte.
In Hollywood wird sie bis heute verehrt: 2024 erhielt Lotte Reiniger posthum den „Annie Award“, einen der renommiertesten Filmpreise für Animation, für ihr Lebenswerk.
Kostenlose Führungen zur Lotte-Reiniger-Dauerausstellung „Die Welt in Licht und Schatten“ bietet das Stadtmuseum regelmäßig sonntags an.
(Quelle: Stadtmuseum Tübingen)
Weitere Infos: www.tuebingen.de/stadtmuseum
* Scherenschnitt von Lotte Reiniger zu Mozarts Hochzeit des Figaro. Bild: Stadtmuseum Tübingen.
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* Martin Chaudhuri, Bundesministerium der Finanzen Referat L B 5 und Dr. Evamarie Blattner, stellvertretende Leitung, Stadtmuseum Tübingen. Bild: Stadtmuseum Tübingen.
Das Postwertzeichen im Wert von 1,60 € erschien erstmals am 6. Juni 2024, gestaltet von Laucke Siebein, Offenbach am Main. Aus urheberrechtlichen Gründen ist bei einer Nutzung der Abbildung zwingend eine Abbildungserlaubnis einzuholen. Bitte alle Fragen zur Nutzung der Bilder an: LB5@bmf.bund.de.
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* Lotte Reiniger bei der Arbeit an ihrem Film „Prinz Achmed“. Bild: Stadtmuseum Tübingen
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* Lotte Reinigers Scherenschnitt „Papageno und Papagena“ aus der Serie „Die Zauberflöte“. Bild: Stadtmuseum Tübingen
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* Lotte Reiniger: Helen la Belle. Szenenfoto von der DVD „Helen la Belle“ des Stadtmuseums Tübingen. Bild: Stadtmuseum Tübingen
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