München. - Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Unwetter und Überschwemmungen führen zu Ernteausfällen, was die Preise für Lebensmittel in die Höhe treibt. Experten erwarten, dass sich diese Problematik angesichts der weltweit steigenden Durchschnittstemperaturen in den kommenden Jahren weiter verschärft.

„Olivenöl, Kaffee und Orangensaft sind nur einige Beispiele für Lebensmittel, die in den letzten Jahren stark im Preis gestiegen sind“, weiß Elisa Neutatz, Ernährungsexpertin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB). Grund sind unter anderem Ernteausfälle durch Dürren, Wassermangel oder Pflanzenkrankheiten, die sich durch die klimatischen Veränderungen weiter ausbreiten. Auch die steigenden Preise für fossile Brennstoffe sowie der Übergang zu erneuerbaren Energien haben in diesem Zusammenhang Auswirkungen auf die Preisentwicklung von Lebensmitteln.

Auch in der Deutschen Landwirtschaft - Weinbau, Hopfenanbau und das Feldgemüse - sind die Auswirkungen des Klimawandels spürbar, die zu großen Ernteausfällen führten.

Preisanstiege einzelner Lebensmittel können in unserer Ernährungssicherheit zumeist kompensiert werden. In ärmeren Ländern können „Ernteausfälle die Existenz der Menschen dort bedrohen. Hungersnot ist die Folge“, warnt Neutatz. Langfristig sei ein umfassender, globaler Ansatz zur Bekämpfung des Klimawandels gefragt.
(Quelle: VSB)

www.verbraucherservice-bayern.de

Stimmungsbild. © Brikadamagazin

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