
Mit der Ausstellung »Im Zoo. Künstlerische Perspektiven des 20. Jahrhunderts« startet
das Landesmuseum Hannover sein neues Ausstellungsformat WechselWelten.
Den Auftakt bildet eine Ausstellung, die Kunst und Naturkunde miteinander verbindet. Im Mittelpunkt stehen Werke des Impressionisten Max Slevogt (1868–1932) und der
Fotografin Candida Höfer (*1944).
Beide Künstler*innen widmen sich dem Zoo als Ort der Begegnung zwischen Mensch und Tier, gelangen dabei jedoch zu völlig unterschiedlichen Bildwelten.
Während Slevogt in seinen Gemälden und Zeichnungen, die zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden sind, die Lebendigkeit der Tiere einfängt und die Grenzen der Käfige nahezu auflöst, rücken in Höfers Fotografien aus den 1990er Jahren die Gehege, Gitter und architektonischen Strukturen in den Vordergrund.
»Besonders beeindruckt hat mich das Bild des eingesperrten Löwen, das Candida Höfer
1993 im Hannoveraner Zoo gemacht hat. Es zeigt die Tristesse in einer feindlichen
Umwelt: viel zu kleine Käfige, Beton statt Grün. Ganz anders ist dagegen der Blick von Max Slevogt, als er 1901 den Frankfurter Zoo besucht: Er sieht die animalische Schönheit,
das Licht und die Farben", so Direktorin Prof. Dr. Katja Lembke.
Ergänzt werden die Kunstwerke durch ausgewählte Tierpräparate aus der naturkundlichen Sammlung des Museums.
Der Katalog zur Ausstellung ist für 15 € im Museumsshop erhältlich.
(Quelle: Landesmuseum Hannover/Das WeltenMuseum)
www.landesmuseum-hannover.de
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Zuerst auf Facebook veröffentlicht. Zum Originalbeitrag ↗



