LWL-Planetarium: Marie Séférian Quartett zu Gast in Münster

Carsten Daerr, Tim Kleinsorge und Javier Reyes sorgen beim Konzert, neben der Stimme von Marie Séférian, für den Klangteppich aus Gesang und Instrumentation. Die vier Musiker stellen das Ende März erschienene neue Album "Mille Nuits" vor. Während des rund 90-minütigen Konzerts wird das komplette Album gespielt, das zehn Eigenkompositionen von Séférian und ihren Kollegen beinhaltet.

Das Marie Séférian Quartett verbindet Geschichten mit Musik. "Mille Nuits" ist das dritte Album der vier Künstler und behandelt ausschließlich orientalische Märchen. Jeder Musiker des Quartetts hat sich orientalische Märchen ausgesucht und sie vertont. Gemeinsam mit dem französischen Texter Solamens hat Séférian diese Märchen in Versform gebracht und sie in ein neues musikalisches Gewand gesteckt. So entstanden die musikalischen Erzählungen "Schéhérazade" oder auch "Aladins Wunderlampe".

Die gebürtige Münsteranerin Marie Séférian hat deutsch- französische, libanesische Wurzeln. Marie Séférian ist die Tochter des französischen Chansoniers Jean-Claude Séférian und der Kammermusikerin Christiane Rieger-Séférian. Schon im Alter von drei Jahren lernte sie auf der Geige zu spielen, später kamen Klavier und Gesang, Musicalgesang, Klassik und Jazz dazu. In Berlin studierte Marie Séférian vier Jahre an dem Jazzinstitut Berlin (Hanns Eisler/ Universität der Künste). Die Künstlerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen für ihre musikalischen Leistungen. In den vergangenen Jahren hat sich die Musikerin viel mit indischer Musik auseinandergesetzt. Auch wenn es sich bei dem Konzert in Münster um ein Jazzkonzert handelt, blitzen zwischendurch immer wieder Elemente aus der indischen Musik auf.

Bildtext (r.): Marie Séférian. Foto (Detail): Matthias Leupold

Weitere Informationen:
www.lwl.org

Titelbild: Livemusik im LWL- Planetarium mit dem Marie Séférian Quartett. Foto: Matthias Leupold