Porzellanikon sucht Geschirr mit Geschichten

Im Rahmen der aktuellen Ausstellung „Porzellan für die Welt. 200 Jahre Porzellan aus Bayerischen Fabriken“ sucht das Porzellanikon originelle Stücke „Made in Bavaria“ aus den heimischen Vitrinen und die entsprechenden Geschichten dazu: romantisch, nachdenklich, kurios, spannend oder einfach nur unglaublich. Das schönste Stück – egal ob Kunst, Kitsch oder Krempel – zusammen mit einer kurzen Beschreibung kann zwischen dem 10. und 19. Oktober als Leihgabe im Porzellanikon in Selb eingereicht werden.

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Drei Objekte aus bayerischen Fabriken und die dazugehörenden Geschichten werden von einer Jury aus Porzellankennern, Historikern und Medienvertretern ausgewählt und sind dann bis zum 30. November in der Ausstellung „Porzellan für die Welt“ in Hohenberg zu bestaunen. Dazu winken Preise wie eine Kuratorenführung für die ganze Familie, Kataloge und Porzellansouvenirs.

Die Porzellanexpertin Petra Werner, die zusammen mit ihrem Team bereits seit Jahren bei den Expertisentagen die ungewöhnlichsten Stücke zu Gesicht bekommt und viele rührende, skurrile oder witzige Geschichten dazu gehört hat, freut sich schon: „In der Ausstellung ‚Porzellan für die Welt‘ präsentieren wir im ‚Kabinett der Besonderheiten‘ einige ungewöhnliche Exponate und Geschichten aus aller Welt. Es wäre doch toll, wenn wir dies um die ganz persönlichen Geschichten rund um bayerisches Porzellan von den Menschen in Bayern ergänzen könnten“.

Weitere Informationen:
www.porzellanikon.org

Titelbild: Drei Teller, die 1934 beim Untergang der S.S. Dresden vor Norwegen auf den Meeresgrund versunken waren, aber durch Umwege über Schottland schließlich 2003 wieder in ihre „Heimatstadt“ Selb zurückkehrten.