Heidi Rehn mit neuem Krimi “Blutige Hände”


München, 11. April 1870. Die Polizei berichtet von tumultartigen Szenen bei den Zusammenkünften der streikenden Schneider im "Elysium". Seit dem 11. April befinden sich die Schneidergehilfen im Ausstand. Sie fordern neben einer allgemeinen Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen 25 % mehr Lohn, eine Beschränkung der täglichen Arbeitszeit auf 11 Stunden, Abschaffung der Sonntagsarbeit.

Wenige Tage später wird eine Leiche in der Kaufingerstraße gefunden. Der Poizeioffiziant Severin Thiel wird mit der Untersuchung des Falles betraut. Schon bald gerät Friedrich Kirsch, Agitator der Sozialedmokraten, in Tatverdacht.

Der im Kriminalroman "Blutige Hände" erwähnte Streik der Schneider ist historisch belegt. Darüber hinaus geht es um die Anfänge der Frauenbewegung in Bayern.

Heidi Rehn, "Blutige Hände". Historischer Kriminalroman aus der Zeit Ludwigs II., 330 S., ISBN 3-89705-457-4, 11,00 Euro, erschienen im Emons Verlag, Köln.

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