Filmbühne zeigt: “MANIA” mit Pola Negri


Der im Jahr 1918 gedrehte Stummfilm gilt mit der lebhaften Dramaturgie, herausragenden schauspielerischen Leistungen und einer für die damalige Zeit überaus fortschrittlichen Kameraführung als bedeutendes Monument der frühen Filmgeschichte. Die ungewöhnliche Szenografie entwarf Paul Leni, der später als Regisseur expressionistischer Filme bekannt werden sollte.

Die Hauptrolle übernahm die polnische Schauspielerin Pola Negri. Bevor sie ihre Filmkarriere in Hollywood erfolgreich fortsetzen konnte, spielte sie nach Mania (1918) in mehreren Ernst-Lubitsch-Filmen und war u. a. in Madame Dubarry (1919) und der Filminszenierung von Sumurum (1920) zu sehen.

Der Film erzählt die Geschichte der großen Liebe der Zigarettenfabrikarbeiterin Mania zum talentierten Komponisten Hans – einer Liebe, die ihrer Faszination für Musik entspringt, einer Liebe, die so stark ist, dass das Mädchen zu größten Opfern fähig ist.

Die Schönheit und der bezaubernde Tanz von Mania entflammen die Leidenschaft des Kunstmäzens Morelli, der Mania zu seiner Mätresse machen möchte. Dafür verspricht er, die neue Oper von Hans aufzuführen. Angesichts dieser schwierigen Wahl entscheidet Mania, ihrem Geliebten bei der Realisierung seines künstlerischen Traums zu helfen – was im Endeffekt zum tragischen Finale führt.

Weitere Informationen:
deutsche-kinemathek.de

Bildunterschrift: Pola Negri im Stummfilmkonzert MANIA. Foto: Pressefotos der Deutschen Kinemathek

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