Stefanie Mohr: “Das letzte Lächeln”


Die erfolgsorientierte Leiterin eines Discounters liegt erstochen in ihrer Filiale. Spuren zeigen, dass ihr eine Kette vom Hals gerissen wurde. Handelt es sich um einen missglückten Überfall? Gleichzeitig verschwindet ein junger Journalist, der mit der Ermordeten befreundet war. Ein Wohnmobil mit Fürther Kennzeichen, ein Goldschmied aus Schwabach und eine Fleischfabrik am Hafen lassen das Team um Kriminalhauptkommissar Hackenholt auf der Suche nach dem Mörder durch die fränkische Metropolregion jagen.

"Das letzte Lächeln" lebt von seiner vielschichtigen Handlung ebenso wie von seiner starken Figurenzeichnung. Stefanie Mohr versteht es, den Plot in einer eindringlichen Bildsprache, die kaum Zeit zum Durchatmen lässt, voran zu treiben. Sie führt den Leser dabei an Schauplätze und Orte jenseits der fränkischen Bilderbuchidylle. Das Ermittlerteam um Hauptkommissar Frank Hackenholt wächst dem Leser von der ersten Seite ans Herz. Ihm bleibt der Leser dicht auf den Fersen bei seinen Recherchen in der Nürnberger Fleischindustrie. Geht dort etwa jemand über Leichen, um ein unappetitliches Geheimnis zu bewahren oder stammt der Täter aus dem privaten Umfeld des Opfers?

Über die Autorin:
Stefanie Mohr, geboren 1972 in Nürnberg, arbeitete lange Zeit als Rettungssanitäterin und gelangte über ein Jurastudium in Erlangen und die Arbeit in einer Kanzlei schließlich zu den Sprachwissenschaften. Heute lebt sie als freiberufliche Sprachlehrerin und Fotografin im Nürnberger Norden.

brikada-Bewertung: Nach "Die vergessenen Schwestern" legt Stefanie Mohr nun ihre zweite belletristische Veröffentlichung vor. Man darf gespannt sein, welche Sujets sie als nächstes ins Visier nimmt!

Leserbewertung:
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Stefanie Mohr: "Das letzte Lächeln", Franken Krimi 3, Broschur, 224 Seiten, 9,90 Euro,
ISBN 978-3-89705-643-5, erschienen im Emons Verlag.

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