Marlene Bach: “Kurpfälzer Intrige”


Weiß wie Schnee, rot wie Blut, schwarz wie Ebenholz – so schön ist sie, die Frau, die nahe einem alten Heidelberger Steinbruch ermordet aufgefunden wird. Bei ihren Ermittlungen steht für Maria Mooser, Hauptkommissarin bei der Heidelberger Kripo, eines bald fest: In diesem Fall wird gelogen, dass sich in der malerischen Heidelberger Altstadt die Balken biegen. Wem kann sie trauen? Dem charmanten Kollegen der Toten, der ihr Herz höher schlagen lässt? Oder der boshaften achtzigjährigen Mitbewohnerin, die Marias Blutdruck mit ihren giftigen Bemerkungen in ungeahnte Höhen treibt? Und was will der anonyme Briefschreiber, der sie nachts nicht schlafen lässt und die Menschen, die sie liebt, in Gefahr bringt? Selbst auf ihren Assistenten, der vor Liebeskummer den Verstand zu verlieren scheint, kann sie sich nicht mehr verlassen. Das fein gesponnene Netz der Intrigen zerreißt erst, als der Tod wieder an die Tür klopft.

Der Krimi-Autorin Marlene Bach gelingt mit "Kurpfälzer Intrige" einen unterhaltsamen, an vielen Stellen mit pfiffigem Schmunzeleffekt verfassten Roman vorzulegen. Mit der Figur der Maria Mooser zeichnet sie eine überzeugende Hauptkommissarin, die auch Irrtümer eingesteht und sich auch sonst wie im "echten Leben" benimmt.

Lesenswert für Krimifreunde mit Faible für Romane im stimmigen Lokalkolorit.

Über die Autorin:
Marlene Bach, Jahrgang 1961, lebte lange nahe der holländischen Grenze. Vor einigen Jahren zog sie zusammen mit ihrem Mann aus beruflichen Gründen nach Heidelberg, genießt dort die Nähe von Odenwald und Pfalz. Die Autorin ist Mitglied bei den Mörderischen Schwestern, einem internationalen Verband, der Kriminalromane von Frauen fördert, und beim Syndikat, der Autorengruppe deutschsprachiger Kriminalliteratur.

Marlene Bach: "Kurpfälzer Intrige", Der Badische Krimi 14, Broschur, 240 Seiten, 9,00 Euro, ISBN 978-3-89705-520-9, erschienen im emons-Verlag.

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