Prokino zeigt: „Maria by Callas“

München. – Mit ihrer Kunst und ihrem Privatleben stand der Opernstar Maria Callas zu Lebzeiten stark im Fokus der Öffentlichkeit. 40 Jahre nach ihrem Tod erzählt die Ausnahmekünstlerin in Maria by Callas ihre Geschichte erstmals in ihren eigenen Worten.

Dabei sind es weniger die Meilensteine ihrer Karriere, die die sensible Dokumentation beleuchtet, als vielmehr das, was diese besondere Frau in ihrem Tiefsten bewegte und welche Resümees sie aus den Ereignissen ihres Lebens zog. Sei es der Rausschmiss aus der Metropolitan Opera, die intensive, wenn auch schwierige Freundschaft und Liebe zu Aristoteles Onassis, die Rückkehr auf die Bühne, der Druck, die Verausgabung oder das amivalente Schicksal mit solch einer Begabung gesegnet zu sein.

Stehend mit Orchester Bildunterschrift: Bei Les Grands Interprétes, Paris 1965. © Fonds de Dotation Maria Callas

Da sind zwei Leute in mir, Maria und La Callas …

Aus mannigfachem Archivmaterial webte Regisseur Tom Volf ein sehr persönliches Porträt des Weltstars. Den roten Faden bildet ein unveröffentlichtes TV-Interview von David Frost aus dem Jahre 1970. Um die Themen dieses Gesprächs arrangiert Volf einen immensen Reichtum an unterschiedlichsten Zeugnissen wie private Fotos und Videos, Aufzeichnungen ihrer Auftritte und Mediendokumente.

Der Tag der zum Skandal wurde: Maria Callas bricht die “Norma” Aufführung nach dem 1. Akt ab , Rom 1958 © Fonds de Dotation Maria Callas

 

In TV- oder Radiointerviews oder auch in ihren Briefen (gesprochen von Eva Mattes): Immer sind es die Worte von Maria Callas selbst, die ihr Leben erzählen. Kunstvoll vervollständigt wird die Erzählung durch insgesamt 10 ausgesungene Arien. Maria by Callas ist weit mehr als ein klassischer Dokumentarfilm: Tom Volf wirft einen Blick in die Seele einer der bedeutendsten Sängerinnen überhaupt, die mit ihrer Berühmtheit immer haderte. Darüber hinaus ist die raffiniert arrangierte Collage auch Zeitzeugnis einer großen Ära und zeigt Aufnahmen berühmter Weggefährten der Operndiva wie Grace von Monaco, Luchino Visconti oder Elizabeth Taylor.

Die Zeit heilt viele Wunden, und ich bin sicher, die Zeit wird zeigen, wer ich wirklich bin. Maria Callas

Über Eva Mattes (Synchronsprecherin Briefe)

Eva Mattes steht seit ihrem 12. Lebensjahr, immer noch fasziniert von ihrem Beruf, auf der Bühne und vor der Kamera. Sie hat seit 1966 in ca. 200 Kinofilmen, Fernsehfilmen, Theaterinszenierungen in Haupt- und Nebenrollen gespielt und wurde mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Ihre Regisseure waren unter anderen R. W. Fassbinder, Werner Herzog, Michael Verhoeven und Peter Zadek. Von 2002 bis 2016 spielte sie die Tatortkommissarin Klara Blum in Konstanz am Bodensee. Mittlerweile hat sie an die einhundert Hörbücher eingelesen, darunter das Gesamtwerk von Jane Austen, und reist mit ihren Liederabenden, die von Emigration und Verlust von Heimat erzählen, durch das Land.

Maria by Callas startet am 17. Mai 2018 in den deutschen Kinos im Verleih von Prokino.

Maria Callas. MBC In Tokyo, 1974 © Fonds de Dotation Maria Callas

So schwärmen internationale Medien über den Film Maria by Callas
„Eine Dokumentation voller Liebe und Eleganz.“ Journal du Dimanche
„So hat sie sich uns noch nie geöffnet. Es ist als würde sie uns hinter die Kulissen in ihre Garderobe mitnehmen.“ Elle
„Ein intimes und bewegendes Porträt über eine weltweite Ikone.“ Paris Match
„Fantastisch! Tun Sie sich den Gefallen und sehen Sie sich den Film an.“ La Repubblica
(Quelle: www.prokino.medianetworx.de/www. ana-radica-presse.com)

 

Weitere Impressionen: 

 

Maria Callas mit Aristoteles Onassis. © Fonds de Dotation Maria Callas

 

 

Mit Visconti im Teatro alla Scala, 1954. © Fonds de Dotation Maria Callas

 

 

Maria Callas, New York 1958, © Fonds de Dotation Maria Callas

 

 

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Titelbild: MBC Bild Filmstreifen: © 2018 PROKINO Filmverleih GmbH