dbs: Andrea Eskau kürt sich selbst zur Sprintkönigin und triumphiert auf der Lieblingsstrecke

Die Bergheimerin siegte auf der Mittelstrecke in einer Zeit von 16:02.3 Minuten vor Oksana Masters (USA) und Mariann Marthinsen (Norwegen).

Eskau legte damit fünf, bzw. knappe zehn Sekunden zwischen sich und ihre Verfolgerinnen. Den Vorsprung erarbeitete sie sich durch einen beherzten Schlussspurt. „Die fünf Kilometer sind meine Lieblingsstrecke“, sagte sie. Über diese Distanz war sie Titelverteidigerin gewesen und hatte bei den Paralympics von Sotschi eine von zwei Goldmedaillen geholt. „Es war ein toller Sieg heute.“

Vier Tage zuvor hatte die 43-jährige Bergheimerin bei der Ski-Nordisch-WM in Cable (USA) ihre zweite Goldmedaille gewonnen. Eskau, die aus Apolda in Thüringen stammt, teilte ihre Kräfte im Langlauf-Sprint perfekt ein und ließ der Konkurrenz im Finale keine Chance.

Nach der souverän überstandenen Qualifikation und einem starken Halbfinale distanzierte sie im dritten Rennen über einen Kilometer innerhalb von drei Stunden die Norwegerin Mariann Marthinsen und die US-Amerikanerin Oksana Masters auf die weiteren Medaillenplätze.

„Einfach super“, jubelte Eskau. „Unsere Taktik ging voll auf. Ich habe mir von Anfang an ein paar Körner für den letzten Berg aufgehoben.“ Das reichte, um dort die entscheidenden Sekunden gut zu machen. Ihren Sieg im Sprint bezeichnete die Doppel-Paralympics-Siegerin von Sotschi 2014 als „emotionalen Höhepunkt der WM“.

Weitere Informationen:
www.paralympic.org/cable-2015
www.paralympic.org/nordic-skiing/calendar-results
www.nordski.de

Titelbild: „Einfach super“, jubelte Andrea Eskau nachdem sie im Ski-Nordisch-WM in Cable die Gold-Medaille holte. Foto: dbs