IDM: Dr. Ursula Hildebrandt: „Richtiges Trinken – Voraussetzung für sportliche Leistungen“

Dr. Ursula Hildebrandt von der Deutschen Sporthochschule Köln zählt dazu beispielsweise das richtige Trinken. Sie erklärt, worauf es bei der Auswahl des passenden Sportgetränks ankommt und wann der beste Zeitpunkt für eine Trinkpause ist.

„Das ideale Getränk für Sportler muss vor allem Stoffe ersetzen, die durch das Schwitzen verlorengehen: Flüssigkeit und Mineralstoffe wie Natrium und Magnesium. Bei einem leichten Training bis zu einer Stunde ist reines Mineralwasser als Sportgetränk gut geeignet“, sagt die Sportmedizinerin. Das Naturprodukt enthält keine Kalorien, Zucker oder andere künstliche Zusätze, die den Körper belasten. Ein weiterer Vorteil: „Es kann besonders schnell vom Darmtrakt aufgenommen werden und sorgt für einen schnellen Flüssigkeitsausgleich.

Wichtig, so Hildebrandt, ist für Sportler zudem der Ausgleich von Natrium und Magnesium. „Eine Hyponatriämie – wenn also zu wenig Natrium im Körper vorliegt – kann lebensbedrohlich sein“, warnt sie. Als natriumhaltig gelten Mineralwässer mit mehr als 200 Milligramm Natrium pro Liter. „Magnesium wird vor allem für die Muskelregeneration nach dem Sport benötigt. Ein Mangel führt zu Muskelkrämpfen und möglicherweise nervösen Störungen“, erklärt Hildebrandt. Ein magnesiumhaltiges Mineralwasser mit mehr als 50 Milligramm Magnesium pro Liter unterstützt die Regeneration des Körpers.

Bildtext (r.): Dr. Ursula Hildebrandt: Regelmäßiges und ausreichendes Trinken ist ein wichtiger Faktor für ein erfolgreiches Training.. Foto: IDM

 

Trinkverhalten: der richtige Zeitpunkt für eine Trinkpause
Untrainierten wie Sporterfahrenen rät die Ärztin: Niemals dehydriert an den Start gehen und bei Trainingseinheiten von mehr als 30 Minuten auch zwischendurch trinken. Ihr Tipp: „Nicht zu viel auf einmal trinken, damit beim Training kein unangenehmer Druck im Bauch entsteht, aber ausreichend und regelmäßig. Mit etwa einem Liter Flüssigkeit verteilt auf eine Stunde lassen sich die Verluste in der Regel ausgleichen. Natürlich kommt es hierbei auf die jeweilige Belastung und den daraus resultierenden Flüssigkeitsverlust an.“

Bei längeren Trainingseinheiten ab etwa einer Stunde benötigt der Körper zusätzlich Energie. Dr. Hildebrandt empfiehlt dafür selbstgemixte Fruchtsaftschorlen: „So lässt sich das Mischungsverhältnis individuell festlegen und je nach Trainingsdauer anpassen. Wer selbst mischt, weiß, was drin ist und kann hochwertige Fruchtsäfte ohne künstliche Zusätze mit natürlichem Mineralwasser kombinieren.“

Weitere Informationen und Trinkempfehlungen hält die Broschüre „Richtig trinken im Sport“ bereit. Sie kann bei der Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM) kostenfrei bestellt werden.

Weitere Informationen:
www.medhealthletics.de
www.mineralwasser.com