DSV-/VIESSMANN: Biathletin Miriam Gössner auf Platz 4


Am Ende fehlte eine halbe Sekunde an der Sensation. Und an der Medaille! Miriam Gössner war bei ihrem ersten WM-Rennen in Val di Fiemme gut und schnell unterwegs, konnte sich steigern, als die vor ihr liegende Konkurrenz ein bisschen schwächelte. Von Rang neun ging es auf sieben bei der zweiten Zwischenzeit, dann kam Platz 6 und als der letzte Berg erklommen war, da stand der dritte Platz vor dem Namen: GOESSNER, MIRIAM – GER. Eine Abfahrt fehlte noch und Gössner gab alles.

Julia Tschekalowa auch. Die Russin hatte – als es in den Zielschuss ging, 0,3 Sekunden Rückstand auf die Deutsche, bekam diese Information zugerufen und mobilisierte die letzten Kräfte. Am Ende sprang für die 29-Jährige Bronze heraus, für Gössner blieb Blech. Und gleich mehrere Erkenntnisse.

Sie war schneller als alle etablierten deutschen Skilangläuferinnen – sie hat fast die gesamte Weltelite hinter sich gelassen – und sie war trotz des strahlenden Lächelns auch nicht in der Lage, den Fluch der vierten Plätze zu brechen, der in diesem Winter über dem Deutschen Skiverband zu schweben scheint.

Aber noch bleibt Hoffnung: bei den Frauen könnte es bei der Staffel klappen. So auch bei Miriam Gössner. Sollte es da allerdings zu einem Platz auf dem Podest reichen, könnte Gössner die Siegerehrung nicht miterleben. Denn gleich nach dem Rennen fliegt sie nach Oslo – um am Freitag den Sprint der Biathletinnen nicht zu verpassen.
(Quelle: DSV/VIESSMANN)

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(Die Links wurden am 27.02.2013 getestet.)

Bildtext: Glückwunsch für Miriam Gössner. Foto: VIESSMANN