Münchner Oktoberfest: Crowd Management regelt Besucherströme

Was außenstehende Besucher kaum bemerken, wird mit akribischer Sorgfalt frühzeitig durchdacht und geplant. So etwa die Allgemeine Sicherheit, der Kinderschutz, das Rettungswegekonzept, das Ordnerpersonal, die Sicherheit in den Bierzelten und das Crowd Management.

Beim Crowd Management gilt es, den Lieferverkehr, die Stellplätze und -zeiten für Brauereigespanne sowie die Öffnungs- und Lieferzeiten und mehrere andere Maßnahmen zu ergreifen, um Staus bei Besucherströmen zu vermeiden.

Neu ist heuer, dass bei absehbarer Überfüllung der Wirtsbudenstraße Besucherströme an den besucherstärksten Tagen an den Hauptzugängen zum Oktoberfest vorübergehend umgeleitet werden, bis sich die Besucherströme entzerrt haben. Ordner und Hinweisschilder weisen dann an bestimmten Eingängen auf Ausweichmöglichkeiten hin. Betroffen sind Eingänge zur Wirtsbudenstraße beim Brausebad und am Esperantoplatz sowie bei der U-Bahnstation Theresienwiese.

Wie schon in den Vorjahren informiert die Festleitung die Öffentlichkeit gleichzeitig über Radiosender und Social Media über die Überfüllung und fordert dazu auf, den Festplatz aktuell nicht aufzusuchen.

Neu in diesem Jahr ist auch ein erweitertes Kinderwagenverbot: Auf der Wiesn und der Oidn Wiesn sind Buggy & Co an Samstagen und am Feiertag „Tag der deutschen Einheit“ (3. Oktober) generell untersagt. Sonntag bis Freitag sind Kinderwagen weiterhin nur bis 18 Uhr auf dem Festgelände erlaubt.

Weitere Informationen:
www.muenchen.de/arbeitundwirtschaft

Titelbild: Die Bavaria schaut gelassen auf die Besucherströme. Foto: Brigitte Karch