Auf Schloß Sigmaringen geht’s märchenhaft zu

Am 6. und 7. März 2015 heißt es „Märchennacht im Schloss“. Das Schloss verbirgt Geheimnisse, die entdeckt werden wollen. Hinter jedem Geheimnis auch eine Geschichte. Und jede Geschichte führt tiefer in die Märchennacht! Der Nachtwächter des Schlosses wird mit seiner Taschenlampe behilflich sein, die Geheimnisse zu entdecken! Zur Stärkung werden Burgfräuleinpunsch und ein Lakaienvesper gereicht. (Eintrittskarten an der Kasse)

Täglich können Interessierte im Fürstlichen Museum die Sonderausstellung "Blühende Welten" besichtigen. Erstmals sind zahlreiche Aquarelle der Fürstin Antonia von Hohenzollern zu sehen.

 

 

 

Bildtext (r.): Büste der Fürstin Antonia von Hohenzollern. © Schloß Sigmaringen

 

 

 

 

Dazu gesellen sich diverse Gemälde der Malerfamilie Strüb, welche auch unter dem Cognomen „Meister von Sigmaringen“ bekannt ist. Die Künstlerfamilie Strüb, zu welcher Peter Strüb (†1504/05) und mindestens zwei seiner drei Söhne zählen, nimmt durch die Schaffung zahlreicher Altar- und Bildwerke einen besonderen Platz in der Kunstgeschichte Schwabens ein. Die Brüder Jakob und Hans Strüb (* ~1465-1475) schufen unter anderem einen großen Wandaltar für das Kloster Inzigkofen. Sie gelten als heimatverbundene und klassische Vertreter der Spätgotik Schwabens.

 

Bildtext: Blühende Welten. Foto: © Schloss Sigmaringen

Ebenfalls täglich kann man an der Schlossbesichtigung teilnehmen. Mit Anekdoten und Geschichten erklären die Schlossführer das Leben auf dem Schloss, die Geschichten der Hohenzollern und des Schlosses. Mit über 450 Räumen ist der Stammsitz der Hohenzollern das zweitgrößte Stadtschloss Deutschlands. Die Führung geht durch 15 Prunksäle und Räume, den Ahnensaal und die größte private Waffensammlung Europas.

Weitere Informationen:
www.schloss-sigmaringen.de

Titelbild: Für die Kleinen: Märchennächte im Schloss Sigmaringen. Foto: © Schloss Sigmaringen