Mut zum Hut zeigt verspielte Hutmode in der Renaissancestadt Neuburg/Donau

Erlaubt ist, was gefällt und es gefällt Vieles: große, kleine, schmale, ausladende Kopfbedeckungen. Prächtig-bunte Farben oder Uni-Colours, Schleifen, großvolumige Tüllkreationen und modische Trachtenhüte. Ob zum täglichen Einkauf, zum Shopping mit der allerbesten Freundin oder zum festlichen Theaterabend – die Kopfbedeckungen auf der Mut zum Hut zeigten auch diesmal ein unglaublich breit gestecktes Spektrum für alle denkbaren Trageanlässe. Aber es gab nicht nur die schillernde Welt der Modisten und Hutmacher zu bewundern, sondern auch die Schmuckdesigner, Leder- und Bekleidungskünstler, Floristik und Renaissancekostüme sorgten für unbeschwertes Flair. Nicht zuletzt spielte das Wetter (meistens) gleichermaßen mit und machte es den mehreren Tausend Besuchern leicht, schöne Dinge zu erwerben.

 

 

 

 

 

Veranstalterin Ute Patel-Missfeldt (l.) brillierte erneut in ihrer zweimaligen Hutmodenschau und stellte entzückt fest – beim Anblick des anwesenden Publikums – dass sich im Laufe ihres über 17-jährigen Engagements in Sachen Hut „doch einiges zum Positiven entwickelt habe“. Immerhn steigt die Zahl der gesichten Hutträgerinnen und Hutträger von Jahr zu Jahr. Es scheint, als entdeckt die Mode eines ihrer wichtigsten Accessoires aufs Neue und rückt Hüte in das angestammte Modebild!

Zu weiteren Highlights gerieten bespielsweise auch zwei kleinere reizvolle Präsentationen, moderiert von Wera Peters. Und der bekannte Hutmacher, der „Hutkönig am Dom“ Andreas Nuslan aus Regensburg, baute erneut seine Werkstatt in der großen Dürnitz auf und fertigte vor den anerkennnenden Augen der ZuschauerInnen die wertvollsten Hüte. Chapeau!

 

Sie zeigten Mut zum Hut im Schlosshof auf der Mut zum Hut:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kurzgefasstes Fazit der dreitägigen Mut zum Hut: Ein Wochenende voll von hutmodischen Ideen, erlesenem Schmuck, exklusiven Lederwaren wie Taschen, ausgewählten Handschuhen und origineller Floristik.

Auf dem Wunschzettel für die Mut zum Hut 2016 steht mancher Besucherinnen: Wieder eine LED-Wand im Schlosshof anzubringen, damit das Publikum, das keine Eintrittskarten für die Modeschauen ergattern kann, wenigstens als Zaungäste das Geschehen auf dem Laufsteg mitverfolgen kann.
Text und Fotos: Brigitte Karch

 

Hutmode auf dem Laufsteg gesichtet:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitere Informationen:
www.mutzumhut.de
www.artkiss.de

Titelbild: Hutimpressionen; Schmuckdesign aus handgefertigten Glasperlen aus dem Hause perla, Adelsried. Foto: Brigitte Karch