GDS: Für Schuhe und Mode – eine Saison der Extreme


Besonders trendy wirkt die neue Damenschuhmode zu den luftigen Maxikleiden mit Blütendrucken, aber auch zu verkürzten Hosen oder Minikleidern. Schuhe mit Keilabsatz und Plateau-Boden verlängern optisch die Beine und strecken die Figur. Sie sorgen auch für Standfestigkeit und sind daher sehr bequem. Die Materialien sind abwechslungsreicher denn je: Holz, Bast, Kork, Leinen oder Leder verleihen den Modellen jeweils eine ganz individuelle Note.

Drei Farbthemen prägen die Schuh- und Taschenmode. Die Basis bilden lichte, neutrale Farben mit Weiß in klaren oder leicht gräulichen Nuancen über sämtliche Creme- und Sandtöne bis hin zu Taupe und Perlgrau. Dunkelbraun und Schwarz setzen kontrastierende Akzente. Pastelltöne werden im kommenden Sommer neu definiert: Sie changieren zwischen milchiger Helligkeit und sonnengebleichten Neonfarben. Schmeichelnde Rottöne in zarten Apricot- oder Rosanuancen sowie Sorbettöne mit schimmernden Effekten vermitteln sommerliche Frische. Intensive Farben wie Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau und Violett treten als klare, monochrome Flächen, auch in Form von Colourblocking, oder als Prints in Erscheinung. Konturiert von Schwarz oder Weiß entwickeln diese Farben ihre enorme Leuchtkraft.

Das oberste Gebot für Materialien lautet: weich und leicht. Dementsprechend enthalten die Schuh- und Taschen-Kollektionen sehr viele Modelle aus anschmiegsamem Lammnappa, Soft-Lack und samtigem Nubuk. Besondere Effekte erzielen hochwertige Python- oder Krokoprägungen, die ihren echten Vorbildern in nichts nachstehen. Auch Flechtungen liegen im kommenden Sommer bei Schuhen und Taschen im Trend. Demgegenüber setzen die Designer – nicht nur im sportlichen Bereich – auf technische Materialien wie Mesh und Nylon sowie auf textile, häufig bedruckte Stoffe.

In der Saison Frühjahr/Sommer 2009 sind sämtliche Formen und Leisten erlaubt. Das Spektrum der Damenschuhmode reicht von ovalen, verrundeten Formen über (asymmetrische) breite Karréeleisten bis hin zu verkürzten und sogar wieder längeren Spitzen. Neben Klassikern wie Ballerinas, die jetzt mit deutlich weiteren Decolletés erscheinen, Trotteurs, cityfeinen Sneakern und auch Leinenschuhen machen jetzt Modelle mit Hochfrontschnitten von sich reden. Sie zeigen sich als ultraflache Gladiatoren- bzw. Römersandalen mit mehr oder weniger breiten Riemen.

Die Volumen reichen bei den Damentaschen von der Mega-Bag bis hin zur Clutch, die durch das Spiel mit veränderbaren Formen und Volumen funktionell und alltagstauglich daherkommt. Neben weich konstruierten Taschen und Beuteln setzen die Designer wieder verstärkt auf standfeste Modelle und Bügeltaschen. Dekorative Effekte entstehen durch Drucke, Prägungen, Fältelungen und Batikmuster sowie durch romantische Blüten- oder Schleifenbesätze.

Weitere Informationen:
www.gds-online.com
www.igedo.com

Foto (v.l.): Die Fotocollage zeigt Schuh-Modelle der Marken: Lotusse, Paolo Santini, Strenesse und Studio TMLS.

(Die Links wurden am 14.04.2009 getestet.)