Frau weiß, was sie will: Vodafone präsentiert Marktforschungsstudie “Frauen und Handys”


Die repräsentative Online-Umfrage mit dem Titel "Frauen und Handys" brachte viele interessante Erkenntnisse. Ein Fazit der Studie: Frauen sind aufgeschlossene Mobilfunkerinnen, die wissen, was sie wollen.

Die Umfrage, die GfK im April 2005 unter 1.044 Mobilfunknutzerinnen zwischen 14 bis 49 und Kundinnen aller deutscher Mobilfunkanbieter durchführte, attestiert den Frauen Selbstbewusstsein, fundierte Kenntnisse und Überblick beim Thema Mobilfunk.

Beim Kauf des Mobiltelefons etwa verlässt sich ein Drittel der Frauen auf das eigene Beurteilungsvermögen und fragt niemanden um Rat. Wer sich nicht ganz sicher ist, lässt sich von Lebenspartner oder Handy-Verkäufer beraten. Ledige Frauen nehmen auch die Freundin mit in den Shop. Dabei zeigt sich die weibliche Kundschaft als preisbewusst: Als die beiden wichtigsten Kriterien für die Kaufentscheidung geben 66 Prozent der Frauen den Gerätepreis und 71 Prozent den Mobilfunktarif an.

Größe und Design des Handys spielen eine untergeordnete Rolle. Überraschend: Das vermeintliche "typisch weibliche" Auswahlkriterium Farbe rangierte bei der Umfrage sogar nur an Elfter von insgesamt sechzehn Stellen.

Zu den Funktionen, die am häufigsten genutzt werden, gehören SMS (92 Prozent), Weckfunktion (72 Prozent), Kalender (56 Prozent) und Klingeltöne (50 Prozent). Aber auch "technischere" Funktionen sind gefragt. 47 Prozent der Frauen nutzen die integrierte Digitalkamera des Handys für Schnappschüsse unterwegs, 37 Prozent der Befragten legen Wert auf die kabellose Datenübertragung via Bluetooth. Spiele kommen eher bei der Zielgruppe der 14-19-Jährigen an, stark im Kommen sind Videotelefonie, MusicDownloads und die Nutzung der Videokamera. Wie steht’s mit dem Designer-Täschchen fürs Handy? Während die 14-19 Jahre alten Handy-Nutzerinnen besonders stark am Thema Handy-Accessoires interessiert sind, finden die 30-39-Jährigen ihr Telefon ohne Zubehör am schönsten. Bemerkenswerterweise gab die Hälfte der Befragten an, dass sie Handy-Accessoires gar als unnötigen "Mode-Schnickschnack" empfinden. Zum komfortablen Telefonieren unterwegs brauche man Handy-Band oder Schmuckanhänger nicht.

Frauen schätzen neue Technologien
Auch das Thema Nutzungsverhalten stand auf dem Prüfstand. Mittlerweile, so das Ergebnis der Umfrage, nutzen vier von fünf der Teilnehmerinnen sowohl Festnetz als auch Mobilfunk. Dabei telefoniert gut zwei Drittel der Frauen bis zu drei Stunden im Monat mit dem Handy: Jede zehnte Frau telefoniert sogar monatlich zehn Stunden und mehr mit dem Handy. Aber mehr und mehr lassen die weiblichen Nutzer in ihrer täglichen Kommunikation auch Bilder sprechen: Jede dritte Frau (32 Prozent) versendet MMS, in erster Linie um soziale Kontakte zu pflegen: "Einfach nur so", um Freunde an schönen Momenten im Leben teilhaben zu lassen, verschicken 64 Prozent regelmäßig die kombinierten Text-Bildnachrichten. Für 80 Prozent der jungen Nutzerinnen ist die MMS eine moderne Form des Liebesbriefes.

Moderne Technologien, allen voran UMTS, sind den technikaffinen Frauen von heute kein Fremdwort mehr. Jede zweite weiß, was sich hinter der Abkürzung verbirgt. Was noch entscheidender ist: Eine große Mehrheit der Nutzerinnen interessiert sich für die Dienste, die mit dem Datenturbo UMTS möglich geworden sind, gar 82 für das Vodafone-Angebot "MobileTV". Nachrichten, Musikclips und Fernsehserien stehen auf der Wunschliste ganz oben.

In: Flirten via Handy ” Out: Männer, die lautstark telefonieren
Aufschluss gab die Studie auch über individuelles Nutzungsverhalten: Der schönste Ort zum mobilen Telefonieren, so gab mehr als die Hälfte der Frauen an, sei für sie das kuschelige Sofa. 43 Prozent lassen sich zum Quatschen auf Terrasse oder Balkon nieder, 31 Prozent telefonieren bevorzugt im Bett. Vor allem aber brachte die Umfrage die interessante Tatsache hervor, dass das Handy ein wichtiges Instrument des Beziehungsmanagements geworden ist. Jede zweite Frau hat bereits einmal per Handy geflirtet, mit dem Partner Schluss gemacht allerdings nur 12 Prozent. Dass das Handy die Beziehung zwischen Mann und Frau ernsthaft beeinflussen könne, belegt die Studie nicht. Dennoch haben die Teilnehmerinnen von "Frauen und Handys" klare Vorstellungen, was für sie in punkto "Männer und Handys" tabu ist. 89 Prozent sind genervt, wenn der Mann permanent sein Handy hervorholt, um keinen Anruf zu verpassen, 81 Prozent halten lautes Sprechen über Geschäftliches für unangemessen, 72 Prozent finden, dass "Mann" nicht immer erreichbar sein muss.
Quelle: Vodafone