ANIMONDA: Wichtige Tipps fürs Reisen mit Hund und Katze


Wer immer nur mit Menschen reist, der versäumt etwas, so viel steht fest. Wenn Sie also dieses Mal auf die Gesellschaft von Bello oder Felix nicht verzichten wollen, sollten sie rechtzeitig mit den Vorbereitungen beginnen.

Dazu zählen nicht nur die passende Unterkunft und die ideale Anreise, sondern es fängt schon mit dem geeigneten Ferienziel an.

Bei dem klassischen Dilemma "Berge oder Meer?" sind die Fronten meist recht klar: Hunde lieben Urlaub in den Bergen, Katzen fühlen sich in der Nähe von Fisch und Sonne vermutlich wohler. Die meisten Katzen werden den Urlaub ohnehin hauptsächlich in der Ferienunterkunft verbringen, es sei denn, sie sind an Ausflüge an der Katzenleine gewöhnt. Bedenken Sie also bei der Wahl der Unterbringung auch katzenspezifische Besonderheiten. Ideal sind ein Wohnwagen oder eine Ferienwohnung, die die Katze schon kennt. In viele Ferien-Appartements können Sie Katzen mitnehmen und ihnen so etwas mehr Platz bieten als in einem Hotelzimmer. Der Transportkorb kann übrigens gut als Rückzugs- und Schlafplatz dienen, wenn Sie die Katze schon zu Hause daran gewöhnen.

Hunde sind in mancherlei Hinsicht unkomplizierter als Katzen, da sie ohnehin am liebsten überall dabei wären und einen Aktiv-Urlaub eher mittragen. Allerdings gibt es auch hier Grenzen. Längere Fahrradausflüge oder gar ein Radurlaub sind beispielsweise ungeeignet, wenn der Hund nicht in Körbchen oder Anhänger mitreist, sondern laufen soll. Denn Sie sollten darauf achten, dass Sie ihr Tier nicht überfordern. Wandern ist für gesunde Hunde hingegen ideal und kann gut mit einem moderaten Besichtigungsprogramm kombiniert werden, bei dem der Hund gegebenenfalls an einem geschützten Plätzchen angeleint auf die Fortsetzung wartet. Längere Autofahrten mit geöffnetem Fenster sollten Sie hingegen meiden, denn der Fahrtwind ruft bei Hunden oft Augenreizungen hervor.

Was Sie ihrem Hund zumuten können und wie sie die gemeinsame Zeit stressfrei organisieren, loten Sie am besten schon zu Hause aus. Bei Tages- oder Wochenendausflügen sammeln sie dabei ganz entspannt erste Erfahrungen und stimmen den Hund gleichzeitig auf die Reise ein.

Idealerweise fangen Sie damit schon im Welpenalter an, natürlich ohne den Kleinen zu überfordern, denn so lernt er alles kennen, was zu einer Urlaubsreise gehört: Autos und im Auto fahren, Räder und Züge, fremde Menschen, Hunde und andere Tiere, Gehorsam in brenzligen Situationen und Toleranz gegenüber den Unwägbarkeiten, die eine Reise so mit sich bringen kann.

Denken Sie auch an die Versorgung Ihres Vierbeiners: Ein faltbarer Napf gehört ebenso ins Reisegepäck wie Wasser, Futter und Zubehör wie Leine, Maulkorb und Verbandszeug. Auch ein altes Handtuch und/oder eine Küchenrolle für die Säuberung der Pfoten sollten Sie immer dabei haben; dann sind Sie mit Hund auch in Hotels immer gern gesehen. Für die An- und Abreisetage sollten Sie beachten, dass das Tier mindestens vier Stunden vor Reiseantritt nichts mehr frisst, um Übelkeit vorzubeugen. Ein Kauknochen oder -spielzeug kann hingegen für den Druckausgleich bei Bergfahrten sehr nützlich sein. Für nervöse Tiere kann Ihnen der Tierarzt ein Beruhigungsmittel mitgeben, das Sie vor der Fahrt mindestens einmal ausprobieren sollten, denn es gibt immer wieder Tiere, die untypisch, sprich, mit erhöhter Unruhe reagieren. Am Urlaubsziel angekommen, geben Sie dann am besten die gewohnte Nahrung, die Sie in ausreichender Menge dabei haben sollten.

Und das Wichtigste zum Schluss: Denken Sie an die jeweiligen Einreisebedingungen der besuchten Länder und vergessen Sie nicht, die Impfbescheinigungen beim Tierarzt auf den neuesten Stand zu bringen.
Quelle: ANIMONDA

Weitere Informationen: www.animonda.de

(Der Link wurde am 27.05.2007 getestet.)