Heike Wendler: “Francesca, die Papstkatze”


Die Geschichte beginnt in München, als der Papst noch Kardinal in der bayerischen Landeshauptstadt ist und nach Rom berufen wird. Katze Kitty folgt „ihrem Kardinal“ auf eigene Faust bzw. Pfote nach Rom. Sie muss einen Katzenschutzengel bei sich gehabt haben, denn sie besteht unbeschadet Zollkontrollen, wird wegen Diebstahls von Leberkäse aus dem Auto geworfen, landet beinahe in Rimini und kommt schließlich nach weiteren Abenteuern und mit Hilfe der sprichwörtlich klugen römischen Kolleginnen wohlbehalten und hungrig an der Piazza della Città Leonina (diese Adresse hat sie sich gut gemerkt und mehrmals auf ihrer Reise repetiert!) an, wo Kardinal Ratzinger in seiner Eigenschaft als Chef der Glaubenskongregation residiert.

Von diesem Stützpunkt aus erkundet Kitty die italienische Metropole. Sie entdeckt ihre Muttergefühle und rettet ein kleines Kätzchen, das jemand an einem regnerischen Tag in einem Karton ausgesetzt hat.

Bei dem kleinen Kätzchen handelt es sich um Francesca. Als Kitty bereits im Katzenhimmel weilt, überwindet Francesca ihre Ängstlichkeit – sie bevorzugt eigentlich ein Leben als Wohnungskatze – und zieht nach etlichen Abenteuern gemeinsam mit dem neu gewählten Papst („mein Papst“) stolz an der Schweizer Garde vorbei in den Vatikan ein. Wo schon ein mit ihrem Lieblingsessen (Geflügelleber) gefüllter Napf auf sie wartet. Plus päpstlicher Streicheleinheiten.

brikada-Bewertung: Zu Herzen gehende Lektüre für katholische und nicht-katholische, ja sogar für atheistische Katzenfreunde.
Doris Losch

Leserbewertung:
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Heike Wendler: „Francesca, die Papstkatze“, Hardcover, 160 Seiten, SW-Zeichnungen, Euro 9.95, ISBN 978 3 7462 3362 8, erschienen im St. Benno-Verlag, Leipzig.

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