pd-f: Karen Webb, die Radl-Queen


Wie kommt man in München am besten vorwärts?Natürlich mit dem Rad! Ich habe zwei Räder, ein Rennrad und eines für die Stadt. In Schwabing mit das Auto anzuschmeißen ist total unsinnig. Und dann die Parkplatzsuche! Da bin ich mit dem Rad wirklich schneller.

Was mögen Sie am Radfahren besonders?
Ich bin an der frischen Luft und in Bewegung. Radeln ist ein guter Ausgleich, wenn ich mal nicht zum Sport komme. Radeln ist außerdem umweltfreundlich, das ist wichtig!

Haben Sie Ihren kleinen Sohn beim Radeln mit dabei?
Ja, Matteo St. Clair sitzt entweder im Kindersitz oder ich bringe ihn im Kinder-Radlanhänger unter. Ich fahre ihn zur Krippe und radle mit ihm schön gemütlich durch den Englischen Garten spazieren.

Wie haben Sie das Fahrradfahren gelernt?
Mein Opa hat es mir beigebracht, damals noch mit einem Kinderrad mit Stützrädern, die hat man ja heute gar nicht mehr. Ich bin losgeradelt, mein Opa hat mich erst gehalten und dann – ohne dass ich es gemerkt habe – losgelassen und von da ab konnte ich es.

Der !“Radl-Virus“ hat Sie nie mehr losgelassen. Sie fahren ja auch Rennrad …
Ja, unter anderem habe ich Italien mit dem Rennrad erkundet. Mit meinem Lebensgefährten bin ich – vor der Geburt unseres Kindes – immer während der Tour de France durch die Toscana geradelt. Das hat unheimlich Spaß gemacht.

Wann setzen Sie Matteo St. Clair aufs Laufrad?
Ich denke, das wird in den nächsten Monaten geschehen. Er wird im Mai zwei Jahre alt und so mit zwei, zweieinhalb Jahren ist die richtige Zeit dafür. Laufradfahren ist ideal als Vorbereitung für das richtige Radeln. Die Kinder brauchen dann auch keine Stützräder für den Anfang, weil sie den Bewegungsablauf schon gelernt haben.
Das Interview führte Doris Losch

Weitere Informationen:
www.pd-f.de

Bildunterschrift: Karen Webb. Foto: Doris Losch

(Der Link wurde am 25.01.2011 getestet.)