NABU und Alnatura fördern Umstellung auf ökologische Landwirtschaft

Bildunterschrift: Umweltfestival 2019. Foto: (c) GRÜNE LIGA Berlin /Sebastian Hennigs

Berlin/Darmstadt. – Vier künftige Bio-Bauern erhielten kürzlich finanzielle Unterstützung für die Umstellung ihres Betriebes von konventioneller auf ökologische Landwirtschaft. Sie alle wurden von Bundesumweltministerin Svenja Schulze im Rahmen des NABU-Projekts „Gemeinsam Boden gut machen“ ausgezeichnet. Neue Bewerbungen bis Ende Juli möglich

Mit dem Projekt möchte der Umweltverband, unterstützt durch die „Alnatura Bio-Bauern-Initiative“ (ABBI) und weitere Hersteller der Bio-Branche, den Ausbau der Bio-Landwirtschaft in Deutschland voranbringen. Die Landwirte erhielten ihre Auszeichnung im Rahmen des Umweltfestivals der Grünen Liga am Brandenburger Tor. Ihre Betriebe liegen in Bayern und Schleswig-Holstein.

„Es ist uns ein großes Anliegen, Landwirte zu unterstützen, die naturverträglich produzieren wollen. Sie alle leisten einen wertvollen Beitrag für gesunde Böden, den Klimaschutz und sauberes Grundwasser. Und sie sorgen für eine Landschaft, in der Insekten und Vögel eine Zukunft haben“, so NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller.

Mithilfe des Förderpreises konnten innerhalb der vergangenen vier Jahre bereits mehr als 50 Bäuerinnen und Bauern ihre Betriebe umstellen. In diesem Jahr gingen mehr als 50 Bewerbungen ein. Aus ihnen wurden acht Betriebe ausgewählt, die besonders große Leistungen für die Umwelt erbringen. Alle Betriebe werden sich nun einem anerkannten Öko-Anbauverband anschließen. Mit Unterstützung des Projekts konnten deutschlandweit bereits über 11.000 Hektar auf ökologische Landwirtschaft umgestellt werden – eine Fläche größer als die Insel Sylt.

Aktuell läuft die Bewerbungsphase für die nächste Förderrunde. Bewerben können sich Landwirte aus allen Sparten, die im Jahr 2019 ihren Hof auf Bio umstellen, sich neu gründen oder auch Bio-Betriebe, die einen neuen Betriebszweig aufbauen wollen. Voraussetzungen sind, dass der ganze Betrieb auf biologische Landwirtschaft umgestellt wird – und das möglichst langfristig. Bewerbungen sind noch bis 31. Juli möglich.
(Quelle: NABU)

Weitere Informationen:
www.NABU.de
www.alnatura.de