NABU ruft vom 10. bis 12. Mai zur “Stunde der Gartenvögel” auf

Bildunterschrift: Top 10 der Gartenvögel. Grafik: © NABU/Erik Tuckow

Berlin. – Dürre schon im Frühjahr – was bedeutet das für die heimische Vogelwelt? Wie sich das trockenheiße Jahr 2018 und das bisher niederschlagsarme Frühjahr auf die Bestände auswirkt, wird die „Stunde der Gartenvögel“ zeigen. Der NABU ruft gemeinsam mit seinem bayerischen Partner, dem Landesbund für Vogelschutz (LBV) vom 10. bis 12. Mai dazu auf, eine Stunde lang die Vögel im Garten oder Park zu zählen.

Für die diesjährige Vogelzählung erwartet der NABU unterschiedliche Auswirkungen. Während Haussperlinge im vergangenen Jahr gute Bruterfolge hatten, gab es für Amseln aufgrund der „langanhaltenden Wärme und der durch Stechmücken übertragene tödliche Usutu-Virus eine echte Katastrophe“.

Bildunterschrift: Haussperlin Foto: © Minden Pictures/Arco-Images/Marcel van Kammen/NiS

Und so funktioniert die Vogelzählung: Von einem ruhigen Plätzchen im Garten oder vom Zimmerfenster aus wird von jeder Vogelart die höchste Anzahl notiert, die am Zählwochenende im Laufe einer Stunde entdeckt wird. Die Beobachtungen können online oder mit der kostenlosen App NABU Vogelwelt gemeldet werden. Meldeschluss ist der 20. Mai. Eine kostenlose Rufnummer zum Melden ist am 11. Mai, von 10 bis 18 Uhr geschaltet: 0800-1157115.
(Quelle: NABU)

Weitere Informationen:
www.stundedergartenvoegel.de