Gipfeltreffen der Snowboarder und Freeskier auf der Zugspitze (Nachbericht)


Es war wohl eines der abenteuerlichsten Rennen Deutschlands: 30 Wintersportler, eine Strecke, aber niemand wusste, wie viele Kilometer die Kandidaten zurücklegen würden. Die Idee zu dieser außergewöhnlichen “Schneewanderung für einen guten Zweck” stammte ursprünglich aus den USA und feierte im vergangenen Jahr Premiere auf Deutschlands höchstem Berg.

Egal, ob Skifahrer, Telemarker oder Snowboarder ” Start war für alle auf der Terrasse des SonnAlpin auf dem Zugspitzplatt. Von hier aus ging es mit dem Lift bis zum Einstieg des Schneefernerkopfs, den die Sportler dann zu Fuß erklimmen mussten. Oben angelangt, sprangen die 30 Teilnehmer auf ihre Sportgeräte, fuhren so schnell wie möglich auf der Piste herunter bis zum SonnAlpin und weiter ging’s zur nächsten Runde.

Ziel des Rennens war es, möglichst viele Runden zu schaffen. Voraussetzung dafür: eine extrem gute Kondition. Der Sieger des vergangenen Jahres absolvierte innerhalb der festgelegten fünf Stunden insgesamt 19 Läufe, angefeuert von den Zuschauern und Sponsoren, die dabei pro Runde einen freiwilligen Betrag spendeten. Die Bilanz: 2100 Euro, die den Hunden der Bergrettung zugute kamen.

“Dieses Benefiz-Rennen ist in seiner Form einmalig in Europa, mit entsprechender Resonanz”, so Organisatorin Christine Dietsche. Wie bei der Premiere ging der Erlös wieder an eine karitative Einrichtung aus dem Bereich Berg-Gefahren und Lawinen-Prävention und ergänzte: “Wir freuen uns sehr, dass das Rennen auch in diesem Jahr auf der Zugspitze stattfindet.” Der Startschuss fiel am Sonntag, 26. März, um 10.00 Uhr.