Das 185. Münchner Oktoberfest ist eröffnet!


München. – Rund 1000 Mitwirkende nahmen auch heuer am traditionellen Wirte-Einzug teil. Oberbürgermeister Dieter Reiter brauchte nur zwei Schläge, um das erste Fass anzuschlagen. Punkt 12.00 Uhr war damit dann auch das 185. Münchner Oktoberfest eröffnet!

Auf der Theresienwiese sorgen über 700 Zelte, Fahrgeschäfte und Stände für jede Menge Unterhaltung und Zerstreuung bei den Wiesnbesuchern. Die Wirtsbudenstraße und ihre kleinere Schwester, die Schaustellerstraße, sind verbunden durch etliche Querstraßen. Auch hier pralle Oktoberfeststimmung bei Fahrgeschäften, Schießbuden und Süßwarenständen.

Auf dem Areal der Oide Wiesn (Einlass nur mit Tickets) laden das Festzelt Tradition, Herzkasperl-Zelt, Volkssänger-Zelt sowie das Museumszelt zum Vergnügen, Essen und Trinken, Spaß, Spiel und Unterhaltung ein – alles jedoch einige Takte geruhsamer als „nebenan“.

Was gibt es Neues auf dem Oktoberfest?

Chaos-Pendel. Foto: ©Brigitte Karch

Da ist beispielsweise das Chaos Pendel des Schweizer Schaustellers Hanspeter Maier. Es ist eine Art Schleuder-Schaukel. Zwei Kabinen mit je 8 Fahrgästen drehen sich wie ein Propeller im Kreis und um sich selbst. Die elipsenförmige Fahrt erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km pro Stunde.

Dchungelcamp mit Dschungelprüfung – die Besucherin hat’s geschafft.  Foto: ©Brigitte Karch
Aus Amazonas wurde Dschungelcamp – ein kompletter Umbau.  Foto: ©Brigitte Karch

Angelo Agtsch ist mit seinem Dschungelcamp vertreten. Es verspricht auf drei Etagen mit über 200 Metern Laufstrecke mit Hindernissen Abenteuer pur, inklusive „Dschungelprüfungen“.

Der Wellenflieger muss immer dabei sein! Foto: ©Brigitte Karch

Der Wellenflieger – ein unverzichtbarer Volksfestklassiker! Peter Lechners nagelneues Karussell ist mit aufwändiger LED-Beleuchtung ausgestattet. Bei Einbruch der Dunkelheit können RomantikerInnen ins Seufzen geraten.

Original Pitt’s Todeswand. Der kühne Fahrer: Jagath Perera.  Foto: ©Brigitte Karch
Deutschlands größe Motorsport-Schau: Original Pitt’s Todeswand.  Foto: ©Brigitte Karch

 

Natürlich darf die Original Pitt‘s Todeswand nicht fehlen! Jagath Perera dreht in seiner historischen Steilwand erstmals ein Motorello mit einem E-Bike seine Runden.

 

 

 

 

Predator – voller Action wie im gleichnamigen US-amerikanischen Science-Fiction-Film geht es hier zu – nur viel näher! Foto: ©Brigitte Karch

Premiere auf dem Oktoberfest feiert dieses Jahr Schausteller Willy Kaiser mit seinem Überkopffahrgeschäft Predator. Ausgestattet mit „Moving Heads“, Nebelmaschine und moderner LED-Beleuchtung ist diese Wiesn-Neuheit mit seiner Lichtshow abends ein echter Hingucker.

Oide Wiesn – Neuheiten im Museumszelt

Premiere feiert der nostalgische Verkaufswagen Alpenhaus von Willy Kinzler aus dem Jahr 1954. Hier werden die süßen Leckereien mit historischen Geräten produziert: Gebrannte Mandeln, Nüsse von Hand gerührt im Kupferkessel, Zuckerwatte und Sahnekaramelbonbons, vor Ort nach einem alten Rezept gefertigt.

Gruppenbild mit Alpenhaus-Chefin Stefanie Kinzler (r.). Sie und ihr Mann Willy Kinzler jun. sind heuer erstmals dabei. Foto: ©Brigitte Karch

Ebenso neu ist ein Museumsstandl mit exklusiven Nachdrucken von Oktoberfestplakaten der Jahr 1952 bis 2017 zum Preis von 12 Euro.

Yvonne Heckl, Leiterin des Museumszeltes, überreicht Bürgermeister Josef Schmid einen exklusiven Nachdruck des Oktoberfestplakats aus dem Jahr 1969. Foto: ©Brigitte Karch
Humoristisches Velodrom mit seinen Scherzrädern. Foto: ©Brigitte Karch

 

 

 

 

 

 

 

Die Sonderausstellung widmet sich dem Schausteller Carl Gabriel (1857-1931), einer Oktoberfest-Legende. Neben dem „Historischen Velodrom“ mit seinen Scherzrädern (zum selber Ausprobieren), gibt es erstmals auch einen gemütlichen Museumsgarten.

Auch die Wiesnwirte und der Verein der Münchner Brauereien unterstützen Prostspenden.de. Peter Inselkammer (l.), Sprecher der Wieswirte, und Christian Schottenhamel (r.), Festwirt vom Schützenzelt, snd sich sicher, das die Aktion „etwas Gutes für die Gesellschaft in München ist.“ Foto: ©Brigitte Karch

Übrigens: Wer die Wiesn-Gaudi mit einer guten Sachen verbinden möchte, kann mit einer Spende über www.prostspenden.de die Münchner Tafel e.V. unterstützen. 1 Euro oder mehr für 1 Maß Bier. Auch außerhalb der Wiesn stehen in ausgewählten Wirtshäusern und Läden Prostspenden-Keferloher bereit. Gespendet kann – auch das ganze Jahr über – nur bargeldlos via Sofortüberweisung, LastschriftKreditkarte oder Paypal an die Münchner Tafel.
(Quelle: Oktoberfest/Autorin: Brigitte Karch)

Weitere Informationen:
www.oktoberfest.eu
www.prostspenden.de
www.muenchen.de/app

Titelbild: Fahrgeschäfte Wellenflug (r.) und Predator (l.) und Impressionen. Fotos: ©Brigitte Karch