Menschen mit Demenz und ihre Familien sind häufig völlig isoliert. Deshalb brauchen sie die Unterstützung von Politik und Gesellschaft. Demenzkranke brauchen mehr Hilfen, damit sie am Alltag teilnehmen können. Aber auch ihre Angehörigen brauchen viel mehr Hilfen als bisher.“ Das erklärt Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, aus Anlass des heutigen Welt-Alzheimertages.„Pflegende Angehörige haben zwar rechtlich Anspruch auf Entlastung, in der Realität finden sie aber nur ungenügende Angebote vor, die ihnen finanziell, zeitlich und organisatorisch helfen“, stellt Bentele fest. „Es mangelt oft an Pflegeunterstützung, etwa in der Kurzzeit- oder Tagespflege. Diese Angebote müssen ausgebaut werden.“ Dazu gehören auch wohnortnahe Pflegestützpunkte, damit sich Angehörige über Hilfen informieren können. Verbesserungen bringt hier möglicherweise die vom Bundeskabinett geplante „Nationale Demenzstrategie“. Bentele fordert jedoch weitere sozialpolitische Maßnahmen: „Pflegende Angehörige müssen Pflege und Beruf besser miteinander vereinbaren können. Dafür brauchen wir zum Beispiel eine Lohnersatzleistung für pflegende Angehörige ähnlich dem Elterngeld.“ (Quelle: VdK) Weitere Informationen: www.vdk.de Titelbild: Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland. Foto: © Susie Knoll
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