VSB: Welche Absicherungen brauchen Auszubildende?

 

Augsburg. – Mit dem September beginnt ein neues Ausbildungsjahr und viele junge Menschen starten ins Berufsleben. Da stellt sich regelmäßig die Frage: Welche Versicherungen sind sinnvoll und auf welche kann ich verzichten? Jasmin Burger, Finanzberaterin beim VerbraucherService Bayern im KDFB e.V. (VSB), rät zu folgenden zwei Absicherungen:

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine der wichtigsten Absicherungen überhaupt, denn sie sichert das Einkommen des Versicherten ab, wenn dieser seinen Beruf aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund eines Unfalls nicht mehr ausüben kann. Dabei macht es Sinn, diesen Vertrag so früh wie möglich abzuschließen. Denn für die Beitragshöhe sind neben der Berufsgruppe, das Eintrittsalter und der Gesundheitszustand der versicherten Person entscheidend. Nach Jasmin Burger gilt die Faustregel: „Je jünger und gesünder der Antragsteller, desto günstiger der Beitrag!“,

Außerdem sollte jeder Berufseinsteiger eine Privathaftpflichtversicherung haben, denn laut Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) haftet jede Person für Schäden in unbegrenzter Höhe.

VSB-Tipp: Eltern von Auszubildenden sollten in den Versicherungsbedingungen ihrer eigenen Privathaftpflichtpolice prüfen, ob ihre Kinder während der Erstausbildung bzw. dem Erststudium noch durch den Vertrag der Eltern abgesichert sind. Gute Policen schließen diese Klausel in ihre Versicherungsbedingungen mit ein und somit ist der Abschluss eines neuen Vertrages durch den Azubi, zumindest während der Ausbildungszeit, nicht nötig.
(Quelle: VerbraucherService Bayern im KDFB e.V.)

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verbraucherservice-bayern.de