Müttergenesungswerk ruft zur Unterstützung auf


Städte, Gemeinden und die Trägergruppen des Müttergenesungswerks (Arbeiterwohlfahrt, Der Paritätische Wohlfahrtsverband, Deutsches Rotes Kreuz, Evangelische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V., Katholische Arbeitsgemeinschaft für Müttergenesung e.V.) erhalten dazu umfangreiche Informations- und Sammlungsmaterialien. Die Sammlung findet in den Tagen um den Muttertag im gesamten Bundesgebiet statt. Unter dem diesjährigen Motto "Endlich mehr Kraft für mich – und meine Familie" werden Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, sich ehrenamtlich an der Sammlung zu beteiligen. "Die Haus- und Straßensammlungen gehören zu unseren wichtigsten Aktionen im Jahr. Wir freuen uns wieder auf zahlreiches Engagement der Städte, Gemeinden und unserer Trägergruppen, damit die Gesundheit der Mütter und ihrer Familien auch zukünftig gesichert bleibt", so Anne Schilling, die Geschäftsführerin der Stiftung.

Schulen im Fokus der Müttergenesung
Mit einem Schulwettbewerb wendet sich das Müttergenesungswerk (MGW) in diesem Jahr erneut auch an Schülerinnen und Schüler. Gesucht werden die drei Schulen mit den besten bundesweiten Sammlungsergebnissen. Für die Sieger wird es wieder tolle Überraschungspreise geben. Bereits im letzten Jahr nahmen insgesamt 70 Schulen an den Sammlungsaktionen teil und sammelten ca. 44.000 Euro. Die Erstplatzierten gewannen eine Reise nach Berlin, wo sie die Schirmherrin des MGW, Eva Luise Köhler, im Schloss Bellevue empfing.

Vielfältige Sammlungsaktivitäten
Ob mit der Hausliste von Tür zu Tür, mit der Sammeldose an öffentlichen Orten oder mit eigenen Aktionen wie Flohmarkt, Kuchenverkauf oder Freiwilligendiensten in der Nachbarschaft, der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Es gibt vielfältige Möglichkeiten, sich an der Sammlung zu beteiligen. Interessierte Bürger(innen) können sich an ihre Stadt, Gemeinde oder an die Trägergruppen des Müttergenesungswerks wenden.

Spendengelder für Müttergesundheit
Das Müttergenesungswerk bietet Frauen im Rahmen von Mütter- und Mutter-Kind-Maßnahmen ein ganzheitliches, frauenspezifisches und auf die individuellen gesundheitlichen und sozialen Belastungen von Müttern abgestimmtes Vorsorge- und Rehabilitationsangebot. Mit den Spendengeldern des MGW werden Zuzahlungen zur Kur sowie Kurnebenkosten der Mütter, Beratungs- und Nachsorgeangebote, spezielle Angebote in den Einrichtungen sowie Öffentlichkeitsprojekte finanziert.

Weitere Informationen:
www.muettergenesungswerk.de und www.winterkur.de sowie Informationen zur Sammlung 2008: Tel. (030)330029-12 (Müttergenesungswerk, Frau Gerstkamp).

(Die Links wurden am 21.02.2008 getestet.)

Hintergrund
Im Januar 1950 gründete Elly Heuss-Knapp, die Frau des ersten Präsidenten der Bundesrepublik Deutschland, Theodor Heuss, die Elly Heuss-Knapp-Stiftung, Deutsches Müttergenesungswerk. Zweck der Stiftung ist, Kuren für Mütter zu ermöglichen, für die Idee der Müttergenesung zu werben und durch die Vernetzung der Wohlfahrtsverbände unter dem Dach des Müttergenesungswerks (MGW) die Arbeit für Mütter zu stärken. Das geschieht mit den Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen des MGW. Denn Verantwortung für Kinder und Familie heißt Einsatz rund um die Uhr – wobei die Behandlung von gesundheitlichen Beschwerden der Mütter oft auf der Strecke bleibt. Die Gesundheitsprobleme können in vielen Fällen mit einzelnen ambulanten Maßnahmen nicht ausreichend behandelt werden. Hier setzt das MGW mit seiner Therapeutischen Kette an. Während eines Zeitraums von drei Wochen gewährleisten Mütter- und Mutter-Kind-Kuren die umfassende Vorsorge und Rehabilitation außerhalb des häuslichen Umfelds. Beratungsstellen bei den Wohlfahrtsverbänden unterstützen bei der Antragstellung und bei den Nachsorgeangeboten.