Mindjazz Pictures: JANE – ein Dokumentarfilm von Brett Morgen

München. – Der Filmverleiher Mindjazz Pictures zeigt am heutigen 28. Februar 2018 die Kinopremiere und Preview des Dokumentarfilms JANE ins Münchner Filmkino Monopol (nur für geladene Gäste). Kinostart ist am Weltfrauentag, 8. März 2018. JANE ist nominiert für den BAFTA Film Award 2018 „Bester Dokumentarfilm” sowie für die Shortlist für den Oscar® 2018 „Bester Dokumentarfilm“.

Kinopremiere und Preview / Termine:
München, Donnerstag, 8. März, 20.30 Uhr, Filmtheater im Sendlinger Tor (Einlass um 20.15 Uhr)
Kinopremiere mit anschließendem Gespräch mit Lorenz Knauer (Dokumentarfilm-Regisseur, JANE’S JOURNEY) moderiert von Birgit Quirchmayr

Hamburg, Donnerstag, 8. März, 17.30 Uhr, Abaton Kino
Sondervorführung mit anschließendem Gespräch mit Dirk Steffens (Moderator, Autor & Filmemacher) und in Anwesenheit von Monica Lieschke (Geschäftsführerin, Jane Goodall Institut Deutschland e.V.), Tessina Strelow & Minowa Maurer (Roots and Shoots Messengers) und weiteren Gästen

JANE, ein Dokumentarfilm von Brett Morgen; USA 2017 / OmdtU & DF; Länge: 90 Minuten.

Nach Afrika gehen, mit Tieren leben. Das ist alles, worüber ich je nachgedacht habe. Jane Goodall

Zum Film:
Der Oscar- und Emmy-nominierte Regisseur Brett Morgen nutzt einen Fundus von nie zuvor gesehenem 16mm-Filmmaterial, das nach 50 Jahren aus den Archiven des National Geographic gegraben wurde, um ein neues Licht auf die bahnbrechende Umweltschützerin Jane Goodall zu werfen. Morgen, der vom Wall Street Journal als “der führende Revolutionär des Amerikanischen Dokumentarfilms“ beschrieben wurde, erzählt Goodalls Geschichte ab 1960, als die 26-jährige Britin in einem entlegenen Gebiet des nordwestlichen Tansania ankommt, um Schimpansen zu studieren. Von ihrer Tierliebe angetrieben, aber ohne jegliches formale Training, triumphiert Goodall in einem männlich-dominierten Feld und stellt die konventionellen Forschungsmethoden mit ihrer einzigartigen Herangehensweise an die Tierbeobachtung in Frage. Geduldig erlangt sie das Vertrauen der Tiere und macht schnell Schlagzeilen mit der Entdeckung, dass Schimpansen hochintelligente soziale Kreaturen sind, die Werkzeuge benutzen, um Nahrung zu sammeln. Als der niederländische Filmemacher Hugo van Lawick 1964 geschickt wird, um ihre Arbeit zu dokumentieren, verlieben sich der Filmemacher und das Subjekt nach kurzer Zeit in einander, heiraten und bekommen ein gemeinsames Kind. Aber Goodall ist erschüttert, als ihre geliebten Schimpansen einem Ausbruch von Polio unterliegen und sich in einen brutalen Krieg begeben. Anhand von van Lawicks überwältigendem Tierfilmmaterial und exklusiven Interviews mit Goodall sowie Forschungsmaterial des Jane Goodall Instituts und Familienvideos der Goodalls, bietet Morgen ein unvergleichliches, intimes Porträt einer Frau, die es gegen jede Wahrscheinlichkeit geschafft hat, eine der beliebtesten Umweltschützerinnen der Welt zu werden.

Über Jane Goodall
Jane Goodall reist seit Jahrzehnten rund um den Globus, um Menschen für den Schutz von Tieren und Umwelt zu gewinnen. 1977 gründete die heute 83-jährige Britin das Jane Goodall Institute, das sich inzwischen in 30 Ländern für den respektvollen Umgang mit Menschen, Tieren und der Natur einsetzt. In ihrem Umwelt- und Sozialprogramm „Roots & Shoots“ engagieren sich mehr als 10.000 Gruppen von Kindern und Jugendlichen in über 100 Ländern für eine bessere Welt. Am 8. Dezember wurde Jane Goodall in Düsseldorf mit dem Ehrenpreis des Deutschen Nachhaltigkeitspreises 2017 für ihren Einsatz im Zeichen des Artenschutzes ausgezeichnet.
(Quelle: Kölner Filmpresse/www.koelnerfilmpresse.de)

Weitere Informationen:
www.janederfilm.de

 

Titelbild: Filmplakat JANE, ein Dokumentarfilm über die Britin Jane Goodall, die mit ihrer einzigartigen Herangehensweise der Tierbeobachtung die konventionellen Forschungsmethoden infrage stellte.