Brillen-Gesicht: Auf die Länge kommt es an – erklärt Kuratorium Gutes Sehen

Berlin. – Rund 41 Millionen erwachsene Deutsche tragen Brille¹ – und stehen spätestens beim Kauf eines neuen Modells vor der Frage: Was passt zu meinem Gesicht? Den Ausschlag für die Wahl der perfekten Fassung gibt das Verhältnis von Länge zu Breite. Tipps dazu gibt es vom Kuratorium Gutes Sehen (KGS).

Der Blick in den Spiegel vereinfacht den Brillenkauf. Denn er offenbart ein wichtiges Detail: Ob das Gesicht als schmal oder breit empfunden wird, hängt vom Verhältnis Länge zu Breite ab. „Schmale Gesichter wirken länger und kantiger, weil es ihnen an Fülle fehlt“, sagt Stil-Expertin Petra Waldminghaus. „Sie sind plastischer, die Augen stehen enger zusammen.“ Breite Gesichter wirken hingegen kürzer. Sie sind meist voller, flächiger und weicher. Um Augen, Nase und Mund gibt es mehr Platz zu den Seiten.

Tipp für schmale Gesichter: Oversize-, Panto- oder Pilotenbrillen mit ausdrucksstarken Fassungen liegen 2018 im Trend. Auch der angesagte Doppelsteg-Style eignet sich für fast jedes Gesicht.

Tipp für breite Gesichter: Im Trend sind transparente Rahmen und Fassungen in Fondant-Tönen. Gradient Colors spielen mit Farbverläufen, die idealerweise von oben nach unten heller werden.
(Quelle: Kuratorium Gutes Sehen)
1 Allensbacher Markt- und Werbeträgeranalyse AWA 201

 

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www.sehen.de


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itelbild: Kontraste schmeicheln schmalen Gesichtern. Foto: © PeopleImages/iStockphoto.com