“Das gewickelte Jesuskind”: Westfälische Rarität ist künftig in Marsberg zu sehen

 

 

 

Das mit Bändern umwickelte Jesuskind war als Figur und Andachtsbild vor allem in Süddeutschland verbreitet. Als "Fatschenkind", also umwickeltes Kind, lagen die Wachspuppen in der Kirche in Krippen und wurden am Heiligabend im so genannten Herrgottswinkel von Häusern aufgestellt. Im Mittelalter dienten die Jesuskinder zudem Novizinnen im Kloster als "Trösterlein".

Das prächtig geschmückte Jesuskind aus dem Marsberger Ortsteil Padberg war lange im Privatbesitz einer Familie, bevor es kürzlich dem Geschichts- und Heimatverein "Marsberger Geschichten" übergeben wurde. Nach Restaurierungsarbeiten soll die Figur ab etwa Mitte Januar 2016 im Haus Böttcher in Marsberg ausgestellt werden.
(Quelle: Marsberg/wh.)

Weitere Informationen:
www.marsberger-geschichten.de

Titelbild: Das rund 350 Jahre alte gewickelte Jesuskind aus Padberg. Foto: Marsberger Geschichten