Universitätsstadt Tübingen: Hölderlinturm – getrennt geleitet, vereint präsentiert

 

 

Die Universitätsstadt Tübingen und die Hölderlin-Gesellschaft haben ihre Zusammenarbeit in einem neuen Vertrag bekräftigt. Dr. Christine Arbogast, Erste Bürgermeisterin der Universitätsstadt Tübingen, und Professorin Dr. Sabine Doering als Vertreterin der Hölderlin-Gesellschaft haben das Schriftstück am 11. Dezember 2015, im Tübinger Rathaus unterzeichnet.

Der Hölderlinturm soll renoviert und die Dauerausstellung neu konzipiert werden. Ziel ist es, das Museum den Erfordernissen einer modernen Ausstellungspräsentation anzupassen, ohne den historischen Kontext und den Denkmalschutz zu vernachlässigen. Der neue Vertrag sieht vor, dass die Museumsleitung des Hölderlinturmes künftig in der Obhut der Stadt liegt. Bei der Besetzung der neuen Leitungsposition und bei der Programmgestaltung im Museum wirkt die Hölderlin-Gesellschaft auch künftig mit.

Zudem wird die Geschäftsführung der Hölderlin-Gesellschaft auch in Zukunft im Turm angesiedelt sein. Die Trennung beider Bereiche – Museumsleitung und Geschäftsführung der Hölderlin-Gesellschaft – bietet beiden Stelleninhabern die Möglichkeit, sich auf ihre Kernaufgaben zu konzentrieren und durch die räumliche Nähe Synergieeffekte zu schaffen.

Der Hölderlinturm, 36 Jahre lang Wohnort des Dichters Friedrich Hölderlin (1736–1772), ist eines der wichtigsten literarischen Museen Deutschlands und eines der Wahrzeichen Tübingens. Die derzeitige Ausstellung wurde vor knapp 30 Jahren eingerichtet.

Weitere Informationen:
www.tuebingen.de

Titelbild (v.l.): Dr. Christine Arbogast und Professorin Dr. Sabine Doering bei der Vertragsunterzeichnung. Bild: Universitätsstadt Tübingen